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Anschubhilfe für Airbus Bund gibt 623 Millionen für A 350 frei

Ende der Eiszeit mit Airbus: 623 Millionen Euro gibt der Bund für den Airbus 350 XWB frei. Seit Jahren waren die Gelder blockiert gewesen. In der Bundesregierung war der Ärger über nicht eingehaltene Zusagen entbrannt.
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Der Streit zwischen dem Flugzeugbauer und der Bundesregierung scheint erstmal beigelegt. Quelle: dpa

Der Streit zwischen dem Flugzeugbauer und der Bundesregierung scheint erstmal beigelegt.

(Foto: dpa)

ParisDer Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch 623 Millionen Euro für die Anschubfinanzierung der Airbus A 350 XWB freigegeben. Die Auszahlung war seit Jahren umstritten. Noch unter der Regierung von Union und FDP war die Zahlung eingefroren worden.

Wie das Bundeswirtschaftsministerium dem Handelsblatt sagte, können nun rückzahlbare Hilfen in der genannten Höhe fließen. Airbus reagierte entsprechend erfreut: „Wir begrüßen, die Entscheidung der Bundesregierung, das rückzahlbare Launch Investment für die völlig neue A 350 in voller Höhe zu beschließen.“ Das sei „eine gute Basis für künftige vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Die Vorgänger der großen Koalition hatten 500 Millionen Euro ausgezahlt, den Rest aber blockiert. Grund war ein Streit über die auf Deutschland entfallenden Anteile an der Herstellung der A 350. Unter dem damaligen CDU-Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Peter Hintze waren die Beziehungen zu Airbus immer frostiger geworden. Seine Nachfolgerin Brigitte Zypries hat sich um Entspannung bemüht. Airbus hat das erste Exemplare der A 350 bereits ausgeliefert.

Die Freigabe nun ist auch deshalb bemerkenswert, weil Airbus erst vor kurzem eine Verzögerung bei der Auslieferung des Militär-Airbus A 400 M einräumen musste. Dafür allerdings hat Airbus-Chef Tom Enders die Verantwortung übernommen und versichert, dass sein Unternehmen für alle Kosten aufkommen werde.

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2 Kommentare zu "Anschubhilfe für Airbus: Bund gibt 623 Millionen für A 350 frei"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hintze "nasal" ? Was man so als studierter Theologe nebenher alles so für Fachkompetenzen hat um im Wirtschaftsministerium Staatssekretär zu werden; ist in dem Laden überhaupt jemand "vom Fach" oder sind das alles "angelernte Kräfte"? Das richtige Parteibuch ist wahrscheinlich Kompetenz genug; nicht wahr Herr Gabriel? Was machen denn überhaupt die geheimen TTIP Verhandlungen? Ist das Volk schon verkauft?

  • Und die GrünInnen in BaWü geben 400 Millionen für Flüchtlinge. Nicht ihr eigenes Geld, versteht sich. Sonder meins. Eures. Unseres.