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Antrittsbesuch des neuen Nato-Generalsekretärs bei US-Präsident Bush De Hoop Scheffer schließt Irak-Einsatz nicht aus

Nato-Generalsekretär De Hoop Scheffer hat ein Engagement im Irak nicht ausgeschlossen. Die USA drängen das Bündnis, mehr Verantwortung zu übernehmen.

HB BERLIN. Der neue Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer hält eine aktive Rolle des Militärbündnisses in Irak für möglich. Voraussetzung sei jedoch, dass eine entsprechende Bitte von einer souveränen irakischen Regierung an die Nato herangetragen werde, sagte De Hoop Scheffer am Freitag nach einer Unterredung mit US-Präsident George W. Bush im Weißen Haus in Washington.

Es war der Antrittsbesuch des neuen Nato-Generalsekretärs bei Bush. Der ehemalige niederländische Außenminister hatte zu Jahresbeginn die Nachfolge des Briten George Robertson angetreten. De Hoop Scheffer sagte zu Journalisten: «Wenn eine souveräne irakische Regierung die Nato bitten würde, eine größere Rolle in Irak zu spielen, bin ich sicher, dass die Allianz darauf positiv reagieren würde und könnte.»

Die von den USA geführten Besatzungstruppen wollen die Macht am 1. Juli einer souveränen irakischen Regierung übertragen. Der Streit zwischen Befürwortern und Gegnern des Irak-Kriegs hat die Nato im vergangenen Jahr in eine tiefe Krise gestürzt. Bush drängt die Allianz, die derzeit nur eine unterstützende Rolle in Irak spielt, zu einer aktiveren Beteiligung.

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