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Apple, JP Morgan, American Airlines Protestbrief an Trump – 59 Manager kritisieren seine Einwanderungspolitik

Etliche CEOs zeigen sich in einem offenen Brief besorgt über die Einwanderungspolitik von Donald Trump. Sie sehen die US-Wirtschaft in Gefahr.
Update: 24.08.2018 - 11:43 Uhr Kommentieren

„So nicht, Mr. President“ – US-Konzernchefs schreiben Brandbrief an Trump

WashingtonDutzende US-Riesen gegen den US-Präsidenten: In einem offenen Brief haben die Chefs von 59 Großkonzernen Donald Trumps Einwanderungspolitik kritisiert. Darunter: Apple, JPMorgan Chase und American Airlines. Widersprüchliche Entscheidungen führten dazu, dass viele Angestellte mit Ungewissheiten konfrontiert seien, etwa was die Arbeitserlaubnis ihrer Ehepartner angehe, heißt es in dem an Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen gerichteten Schreiben.

Langjährige Mitarbeiter müssten damit rechnen, ihren Status aberkannt zu bekommen. Die Regierung müsse bei ihrer „legitimen Überprüfung“ der Einwanderungsregeln Änderungen vermeiden, die „das Leben Tausender gesetzestreuer und qualifizierter Mitarbeiter durcheinanderbringen und die der Wettbewerbsfähigkeit der USA erheblichen Schaden zufügen“.

Der Arbeitskräftemangel führe schon jetzt dazu, dass die Zahl unbesetzter Stellen auf historische Höchststände steige. Da sei es der falsche Zeitpunkt, den „Zugang zu Talenten“ zu beschränken, schreiben die Führungskräfte in ihrem auf vergangenen Mittwoch datierten Brief.

Trump hat im Zuge seiner verschärften Einwanderungspolitik eine ganze Reihe von umstrittenen Maßnahmen angeordnet oder angekündigt. So drohte Trump erste Ende des vergangenen Monats mit einem Regierungsstillstand, sollte die Opposition nicht für Grenzsicherheit und eine Mauer zu Mexiko stimmen. Der Mauerbau ist eines von Trumps großen Wahlversprechen – an der Umsetzung hat es bisher jedoch gehapert.

Seine Einwanderungsreform sieht deshalb vor, Familien bei der illegalen Einwanderung über die mexikanische Grenze zu trennen. Die Republikaner haben eigentlich genügend Stimmen, um die Reform zu verabschieden. Doch weil moderate und konservative Abgeordnete derzeit im Clinch liegen, wurde bislang noch keine Einigung erzielt.

„Trump crasht zuerst und nicht der Markt. Eine Korrektur kommt sowieso“

Zudem fordert Trump, Einwanderungsvisa für Bürger bestimmter Staaten nicht mehr per Zufallsprinzip zu vergeben. „In unser Land sollen großartige Menschen kommen“, versuchte Trump sein Vorhaben erst kürzlich zu rechtfertigen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Manager führender US-Konzerne gegen den US-Präsidenten stellen: Erst Anfang April schrieben Vertreter des US-Technologieverbandes ITIC – zu dem unter anderem Apple, Google, Amazon und Microsoft gehören – einen Brief an dessen Wirtschaftsminister Steven Mnuchin, in dem sie sich gegen die Strafzölle auf chinesische Einfuhren aussprachen. „Wir sind aus pragmatischen Gründen gegen die Zölle. Sie funktionieren nicht“, schrieb ITIC-Präsident Dean Garfield.

Mit Material von Reuters.

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