Arbeitsmarkt Arbeitslosigkeit in Italien steigt

Italiens neuer Ministerpräsident setzte das Thema Arbeitslosigkeit ganz oben auf seine Agenda. Bislang bleibt Matteo Renzi eine Lösung schuldig. Die Arbeitslosigkeit steigt und mit ihr die Unzufriedenheit der Italiener.
Kommentieren
Italiens neuem Ministerpräsidenten Matteo Renzi steht noch ein weiter Weg bevor. Quelle: AFP

Italiens neuem Ministerpräsidenten Matteo Renzi steht noch ein weiter Weg bevor.

(Foto: AFP)

RomIn Italien waren am Jahresanfang so viele Menschen arbeitslos wie seit mindestens vier Jahrzehnten nicht mehr. Die saisonbereinigte Quote kletterte nach amtlichen Angaben vom Freitag im Januar um 0,2 Punkte auf 12,9 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1977. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg auf 42,4 Prozent – ebenfalls ein Rekordwert. Für den neuen Ministerpräsidenten Matteo Renzi hat die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit höchste Priorität. Die neuen Daten unterstreichen, vor welchen Herausforderungen er dabei steht.

Die Schwäche auf dem italienischen Arbeitsmarkt offenbart sich auch in der chronisch niedrigen Beschäftigungsquote des Landes – diese betrug im Januar 55,3 Prozent. Am Jahresende gingen eine halbe Millionen Menschen weniger einer Arbeit nach als ein Jahr zuvor. 2008 war die Zahl der Beschäftigten sogar noch fast eine Million höher als heute.

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit in Italien steigt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%