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Aserbaidschaner demonstrieren gegen Staat

In der Kaukasusrepublik Aserbaidschan haben tausende Anhänger der Opposition der Staatsführung Korruption und Unterdrückung der Menschenrechte vorgeworfen.
Proteste in Aserbaidschan Quelle: dpa

In Aserbaidschan haben tausende Anhänger der Opposition der Staatsführung Korruption und Unterdrückung vorgeworfen.

(Foto: dpa)

dpa BAKU/MOSKAU. „Entweder demokratische Wahlen oder Revolution“, riefen die etwa 10 000 Teilnehmer der von den Behörden genehmigten Demonstration am Samstag in der Hauptstadt Baku. Der Oppositionsführer Isa Gambar von der Partei Musawat warf der herrschenden Alijew-Dynastie vor, die reichen Ölvorkommen des Landes an sich zu reißen und das Volk in die Armut zu treiben.

Die Demonstranten forderten von der autoritären Staatsführung, Versammlungsfreiheit wiederherzustellen und ein vom Staat unabhängiges Fernsehen aufzubauen. Außerdem verlangten die Anhänger der Opposition Aufklärung im Fall des am 2. März dieses Jahres ermordeten Journalisten Elmar Gussejnow.

Die Ex-Sowjetrepublik Aserbaidschan wird von Ilcham Alijew regiert, der nach der umstrittenen Präsidentenwahl im Oktober 2003 das Präsidentenamt von seinem verstorbenen Vater Gejdar übernommen hatte. Ende Mai war in Baku eine Pipeline in Betrieb genommen worden, die auf Betreiben der USA täglich eine Million Barrel Öl (je 159 Liter) in Richtung Westen pumpen soll.

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