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Asiatische Entwicklungsbank Auch Südkorea will sich beteiligen

Nachdem bereits mehrere Länder ihr Interesse geäußert haben, sich an einer Entwicklungsbank für Asien zu beteiligen, zieht Südkorea nun nach. Das Land will mit bis zu fünf Prozent Anteil Gründungsmitglied werden.
30.03.2015 - 09:52 Uhr Kommentieren
Am Wochenende hatten mehrere Länder ihren Willen bekundet, sich an dem Projekt zu beteiligen. Quelle: Reuters
Chinas Präsident Xi Jinping mit Gästen beim Start der Asiatischen Infrastruktur-Bank

Am Wochenende hatten mehrere Länder ihren Willen bekundet, sich an dem Projekt zu beteiligen.

(Foto: Reuters)

Seoul Die von China angestoßene neue Entwicklungsbank für Asien findet einen weiteren Interessenten. Am Montag kündigte Südkorea an, Gründungsmitglied der Asiatischen Infrastruktur-Bank (AIIB) werden zu wollen. Der Anteil des Landes werde wohl vier bis fünf Prozent betragen, sagte der stellvertretende Finanzminister Choi Hee-nam im Radio.

Die Aufteilung auf die einzelnen Länder stehe allerdings noch nicht fest und müsse anhand von verschiedenen Faktoren noch bestimmt werden, fügte er hinzu. Damit geraten die USA in die Isolation. Sie stehen der AIIB kritisch gegenüber.

Am Wochenende hatten mehrere Länder ihren Willen bekundet, sich an dem Projekt zu beteiligen. Dazu gehören Österreich, Brasilien, Russland, Australien und die Niederlande. Auch Dänemark stellte einen Antrag auf Mitgliedschaft. Vor wenigen Tagen hatten auch Deutschland, Frankreich und Italien angekündigt, Gründungsmitglieder werden zu wollen.

Das AIIB-Projekt war im vergangenen Jahr von China aus der Taufe gehoben worden. Ziel der Bank ist es, mehr Investitionen in die Infrastruktur – Straßen, Telekommunikationsnetze und andere Bereiche – nach Asien zu leiten. Die neue Entwicklungsbank könnte damit in Konkurrenz zur Weltbank und Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) treten, in denen die USA jeweils eine starke Stellung haben.

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