Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Asien China will mit Maßnahmenpaket Firmen Geschäfte erleichtern

Die chinesische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des Handelsstreits mit den USA. Die Regierung will private Firmen nun besser schützen.
Kommentieren
Die Pläne der Regierung sollen Hürden bei Investitionen und Marktzugängen abbauen. Quelle: dpa
Chinesische Wirtschaft

Die Pläne der Regierung sollen Hürden bei Investitionen und Marktzugängen abbauen.

(Foto: dpa)

Peking Die chinesische Regierung will mit einer Reihe von Maßnahmen Unternehmen Geschäfte in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt erleichtern. Die staatliche Planungsbehörde NDRC der Volksrepublik stellte am Sonntag Pläne vor, mit denen unter anderem private Firmen gefördert und geistiges Eigentum besser geschützt werden sollen. Hürden bei Investitionen und Marktzugängen sollen abgebaut werden. Damit solle die Konjunktur des asiatischen Landes angekurbelt werden, die derzeit den Handelsstreit mit den USA zu spüren bekommt.

Öffentliche Ausschreibungen und Auftragsvergaben sollen den Vorschlägen zufolge offen, fair und transparent gestaltet werden. Zudem sollen Banken die Kreditvergabe an private Unternehmen und kleine Firmen erhöhen sowie zielgerichtete Produkte und Dienstleistungen anbieten. Trotz etlicher Maßnahmen zur Stimulierung verliert die chinesische Volkswirtschaft derzeit an Fahrt.

Die USA und auch die Europäische Union fordern von China schon seit Längerem eine Lockerung der Beschränkungen für ausländische Firmen und einen gleichberechtigten Marktzugang. Dies ist auch Teil des von US-Präsident Donald Trump angefachten Handelsstreits mit China. Die Regierung in Peking hatte bereits im Mai eine weitere Öffnung für Banken und Versicherer zugesagt. Auflagen zur Gründung eigener Töchter und Filialen in China sollen abgebaut werden.

Die USA haben China wegen des Handelsstreits mit zahlreichen Sonderzöllen überzogen, worauf die Volksrepublik mit ebensolchen Erhebungen reagierte. Der Konflikt belastet auch die Weltwirtschaft. Ende Juni dann hatten sich Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping auf eine Atempause in dem Streit verständigt. Trump hatte erklärt, er gehe davon aus, dass China und die USA „wieder auf Kurs“ seien. Neue Sonderzölle solle es auf absehbare Zeit nicht geben.

Mehr: Der Konflikt um den Technologiekonzern Huawei ist schon ein neuer „kalter Krieg“, meint Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Asien - China will mit Maßnahmenpaket Firmen Geschäfte erleichtern

0 Kommentare zu "Asien: China will mit Maßnahmenpaket Firmen Geschäfte erleichtern"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.