Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Die Asienreise einer FDP-Delegation ist aus dem Ruder gelaufen: Termine wurden abgesagt, Christian Lindner musste sich anschreien lassen. Der Vorfall zeigt, wie angespannt die Lage in der Region ist.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Die einzige Sprache, die von Chinesen wirklich gut verstanden wird, ist die eines Donald Trump. Vor dem machen Sie sich dort wirklich in die Hose. Den Handelsstreit hat er schon gewonnen. Die Chinesen fragen sich nun ängstlich, wie das Kaninchen vor der Schlange: " Was kommt als Nächstes?"

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Diskutieren erwünscht – aber richtig“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Diskutieren erwünscht – aber richtig“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Wer sich mit China beschäftigt der weiß um die Brisanz Hong Kong´s. Gerade als "Planer" einer Delegationsreise sollte man um die Brisanz Hong Koing´s wissen. China ist ein stolzes Land. Und Hong Kong wird in China wieder eingegliedert werden ! Ob wir es als Europäer, Amerikaner, Araber, Australier oder sonstwer wollen oder nicht.... Die Vorbereitungen sind vortgeschritten... !

  • Kleiner Nachtrag zu meinem Kommentar mit einem Zitat aus einem Welt-Artikel von Julian-Bernstein mit dem bezeichnenden Titel: "Was passiert, wenn man China provoziert"

    Beginn des Zitats: "Man dürfe nicht in Hysterie verfallen, sagt auch der frühere kanadische Botschafter in Peking, Guy Saint-Jacques, gegenüber WELT. Allerdings habe man es seit der Machtübernahme Xis mit einem deutlich aggressiver auftretenden China zu tun. Auf die zweifelhaften Aktivitäten der „Vereinigten Front“ und auf die Verhaftung von Spavor und Kovrig müsse Kanada konsequenter reagieren: „Die einzige Sprache, die China versteht, ist die der Stärke. Wenn es keine Reaktionen gibt, wird sich China sagen: Wir können so weitermachen.“ "

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Und wenn die Stärke fehlt, muss man die Zähne zusammenbeissen und solange hart arbeiten, bis man sie hat. Eigentlich ganz einfach...

  • Als erstes kann ich gar nicht verstehen warum eine "Niemand" Partei ausgedehnte Reisen unternimmt, mit der Hoffnung dort im Gegensatz zu Deutschland ernst genommen zu werden. Was soll der Zweck der Reise sein und wer kommt für die Kosten auf. Wenn es der Deutsche Steuerzahler ist, dann beantrage ich sofort eine Reisekostenbestätigung mit dem Ziel mir Asien als zukünftigen Handelsplatz anzusehen.
    Aber Spaß beiseite. Die wichtigere Feststellung ist doch das hier immer von kommunistischen Schergen in China die Rede ist. Das ist doch alles andere als Richtig.
    Dort sitzen Geschäftsleute an der Macht, welche unter dem Deckmantel der Kommunistischen Partei Geld in Massen scheffeln aber das Volk kleinhalten und Kongurenten, welche nicht in ihr Geschäftsmodel passen entweder als Konterrevolutionäre (im eigenen Land) oder als Spione (aus dem Ausland) definieren um ihr schäbiges Handeln zu rechtfertigen. Das China ein wachsender Riese ist, ist zweifelsfrei, aber das wir aufpassen müssen nicht überrannt zu werden ist viel wichtiger. Nachdemin Ihrem eigenen Land die Quellen zu "klein" werden und das angehäufte Geld zu viel wird, gehen die auf Einkaufstour. Wer wird dann die Demokratie verteidigen wenn Chinesische "Kommunisten" Bosse in den Cheffetagen Europas sitzen?
    Das was dort passiert ist feinster Kapitalismus für einzelne in einer perfiden Diktatur mit unendlich viel Geld.
    Und das perfide an der Sache ist! Viele hecheln diesem Geld hinterher ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Auch eine Zwergpartei !

  • 'Land des Lächelns' ? War das nicht eher das Attribut für Japan?
    China war immer ein knallharter Verhandlungspartner. Der Westen hatte es den dortigen Funktionären auch ziemlich leicht gemacht. Das Argument, wenn ich nicht das unterschreibe, was die wollen, kommt ein anderer und macht es doch, ich bin dann das Geschäft los. So einfach war und ist das. Dass China jetzt so übermächtig die Muskeln spielen lässt, ist der Nachsicht des Westens geschultert.
    Warum die NRW-FDP allerdings in die Volksrepublik gereist ist, vermag ich nicht nachzuvollziehen. NRW hat doch bereits hervorragende Verbindungen zum Reich der Mitte und zu Politik und Wirtschaft. Vielleicht hätte man sich hier besser vorbereiten sollen oder vor Antritt der Reise Plan B und Plan C durchspielen sollen: Wie reagieren wir auf Angriffe etwaiger KP-Funktionäre, wenn die uns wieder ihre Vorstellungen aufdrücken wollen oder ungeschminkt ihre wahre Haltung zu bestimmten Unbequemlichkeiten nicht vorenthalten? Wer viel Geld für Reise-Delegationen mit unbestimmten Zielen ausgibt, sollte sich auf jeden Fall besser vorbereiten. Das haben wir schon vor über 25 Jahren gelernt, als wir die ersten Reisen nach China unternommen und der mittelständischen Industrie den Weg in die VR China ebneten. Ich glaube auch nicht, dass Christian Lindner unbedingt der Typ Gesprächspartner für linientreue KP-Funktionäre ist. Das Profil chinesischer Neureicher mit Hang zu Porsche und Exklusiv-Marken würde hier eher entsprechen.

  • Da fährt eine Delegation mit besten Absichten in ein fremdes Land, das bei uns den Beinamen "Land des Lächelns" trägt. Anscheinend waren sie nicht annähernd gut genug informiert für so eine Reise. So passierte ihnen dieser "faux pas". (Hoffentlich hatten sie zumindest alle nötigen Impfungen für eine Asienreise.) Der Deutsche reagiert deutsch darauf, der Chinese chinesisch. Scheint nicht so, als ob man sich wirklich versteht.
    Dieser Bericht erinnert mich ein wenig an einen Besuch im Zoo. Jetzt müsste uns jemand den Auftritt erklären. War das nur Show und Säbelgerassel oder hat sich die Besuchergruppe ernsthaft in Gefahr befunden? Sind sie mit dem "Anschiß" glimpflich davon gekommen oder müssen wir den ernst nehmen?
    Manche Reisende vergessen, dass man schnell vom Zuschauer zum Opfer werden kann, wenn die Gitterstäbe und Trennscheiben gesenkt werden. Ein hübscher Tiger wird nicht zum Schmusekätzchen, nur weil man ihn oft genug im Fernsehn gesehen hat.
    Ich verstehe auch nicht, warum Herr Lindner sich hat 30 Minuten anbrüllen lassen? Spätestens nach 5 Minuten hätte ich mich zurückgezogen und wäre mit der nächsten Möglichkeit abgereist. Aber ich war ja nicht dabei, vielleicht ging das auch nicht. Doch für einen Außenstehenden fragt man sich, warum darf der Mann das? Warum macht er das?

  • So ist es eben, wenn man sich selbst zum politischen Gartenzwerg ohne jegliche politische Staatsmacht gemacht hat. Die Welt lacht über Deutschlandund ihre Repräsentanten und Politiker. Bald werden wir betteln müssen, das man deutsche Politiker noch in Nord Korea zu Gesprächem empfängt. Man überläßt den Deutschen lächeln die Klimapolitik. Die Entscheidungen allerdings treffen ganz andere.

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Diskutieren erwünscht – aber richtig“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Mehr zu: Asienbesuch - Eklat bei Chinareise: KP-Funktionär schreit FDP-Chef Lindner 30 Minuten lang an

Serviceangebote