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Athen Handgranate auf französische Botschaft geschleudert

Unbekannte haben am Donnerstagmorgen die französische Botschaft in Athen attackiert. Durch die Explosion einer Handgranate wurde dabei ein Polizist leicht verletzt. Zudem entstand ein Verkehrschaos in der Innenstadt.
10.11.2016 - 13:56 Uhr
Nach der Explosion wurde das Gebiet in der Innenstadt weiträumig abgeriegelt. Quelle: dpa
Anschlag in Athen

Nach der Explosion wurde das Gebiet in der Innenstadt weiträumig abgeriegelt.

(Foto: dpa)

Athen Unbekannte haben am Donnerstagmorgen eine Handgranate auf das Gebäude der französischen Botschaft im Zentrum Athens geschleudert. Bei der Explosion der Granate sei ein Polizist der Botschaft leicht verletzt worden, berichteten der griechische Nachrichtensender Skai und der staatliche Rundfunk.

Die Täter sollen mit einem Motorrad gekommen sein. Anschließend verschwanden sie in den engen Gassen der Stadt. Die Polizei sperrte den Tatort ab und äußerte sich zunächst offiziell nicht dazu, wer hinter dem Anschlag stecken könnte. Es wird jedoch vermutet, dass nicht gefasste Mitglieder linksradikaler Gruppierungen dafür verantwortlich sein könnten.

Polizisten sagten Reportern vor Ort, dass die Untergrundorganisation „Revolutionäre Sekte“ oder eine Gruppierung namens „Revolutionärer Kampf“ hinter dieser Tat stecken könnten. Diese teilweise zerschlagenen linksradikalen Gruppierungen hatten in den vergangenen Jahren ähnliche Anschläge mit Handgranaten auf Polizeiwachen verübt.

Die französische Botschaft liegt mitten im Zentrum Athens gegenüber dem Parlament. Wegen der Absperrung entstand ein Verkehrschaos im Zentrum der griechischen Hauptstadt.

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