Athen will Banken-Geld Berlin sieht keine Grundlage für Freigabe

Die Athener Regierung setzt zur Lösung ihrer Finanznöte auch auf die Auszahlung der notfalls zur Bankenrekapitalisierung vorgesehenen Gelder. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem lässt das prüfen. Berlin stellt sich quer.
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Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geben eine gemeinsame Pressekonferenz. Quelle: dpa
Alexis Tsipras in Berlin

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geben eine gemeinsame Pressekonferenz.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bundesregierung sieht keine Basis für eine Überweisung von notfalls zur Bankenrekapitalisierung vorgesehene 1,2 Milliarden Euro nach Athen zur Linderung der griechischen Finanznöte. „Wir sehen für eine solche Freigabe keine Grundlage“, sagte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Jäger, am Mittwoch in Berlin.

Es handele sich dabei um einen Teil einer Summe von 10,9 Milliarden Euro, die der Euro-Stabilisierungsfonds EFSF im vergangenen Jahr vorsorglich wegen des EZB-Bankenstresstests in den griechischen Bankenrettungsfonds HFSF eingebracht hatte. Am 20. Februar hätten die Euro-Finanzminister einstimmig beschlossen, das nicht benötigte Geld wieder zurückzunehmen.

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