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Athen will deutsche Milliarden Muss Deutschland zahlen?

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„Deutschland steht zu seiner historischen Schuld“

Wie äußern sich deutsche Politiker?

Bei den Linken fordert Parteichef Bernd Reixinger, sich mit den griechischen Forderungen nach Reparationszahlungen ernsthaft zu befassen. Bei den Grünen und der regierenden SPD sind es bislang nur außerparlamentarische Amtsträger wie SPD-Parteivize Ralf Stegner und Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission. In der Union hat bislang noch kein Vertreter öffentlich für Zahlungen an Griechenland plädiert.

Die Linie der Regierung gab der SPD-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, just wieder: „Die Frage der Reparationen ist für uns politisch und juristisch abgeschlossen. Aber Deutschland steht zu seiner historischen Schuld und auch zu seiner Verantwortung. Die Nazis haben furchtbare Verbrechen in Griechenland begangen. Und diese Verbrechen sind noch nicht vollständig aufgearbeitet.“ Roth nennt unter anderem den Zukunftsfonds und das deutsch-griechische Jugendwerk als Mittel der Aufarbeitung.

Wie könnten möglichen Zahlungen abgewickelt werden?

Historiker Hockerts schlägt für die Begleichung des Zwangskredits einen deutsch-griechischen Zukunftsfonds vor, der gezielt Projekte fördert, die die Menschen beider Länder zusammenführen. „So käme man vielleicht aus dem schrecklich verkrampften Verhältnis heraus, in dem man nur Rechnung und Gegenrechnung kennt“, sagte Hockerts, der Mitglied ist in der Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Reichsfinanzministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus.

Anders bewertet er die Frage von Reparationen. „Wenn man an einer Stelle einen Rechtsanspruch anerkennt, kann eine Kettenreaktion in Gang kommen“, betonte Hockerts mit Blick auf die Bundesregierung. Athen hatte sogar gedroht, für ausbleibende Zahlungen deutsche Immobilien wie das Goethe-Institut zu beschlagnahmen.

Könnte Deutschland am Ende doch zahlen müssen?

Das ist noch offen. Allerdings scheint Griechenland bessere Karten zu haben, wenn es den Zwangskredit zurückfordert statt Reparationen. Denn die Ansprüche auf den Rückzahlung des Kredits basieren auf unterschriebenen Kreditverträgen mit konkreten Summen. Die Höhe von Reparationsforderungen ist dagegen mehr als 70 Jahre nach Kriegsende nur schwer zu erfassen und hat daher weniger Aussicht auf Erfolg.

Das scheint auch der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis so zu sehen: Er besteht laut eigener Aussage nicht mehr auf solche Gelder aus Deutschland. „Ich persönlich wäre glücklich, wenn ein Euro gezahlt würde, wenn nur die moralische Schuld anerkannt wird“, hatte Varoufakis bei „Günther Jauch“ gesagt. Allerdings mit einer Einschränkung: „Aber ich spreche hier als eine Privatperson.“

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48 Kommentare zu "Athen will deutsche Milliarden: Muss Deutschland zahlen?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • [b[Griechen fordern Reparationszahlungen in Höhe von 332 Milliarden[/b]
    --------------
    Und zwar aus WW 1+2.
    Aber ansonsten geht es den Griechen noch gut?
    4+2 Abkommen, war da was?
    Zustimmung Griechenlands 1990 auf den Verzicht von Reparationen. Schon vergessen.

    Aber wir (die Griechen wollen und werden nicht zahlen!
    Das Geld, welches ihr uns "geliehen" habt, betrachten wir als "Geschenk"!

  • Kein Wunder, dass viele hierzulande für die dreisten Zeitgenossen aus Südost nichts, aber auch gar nichts mehr übrig haben. Vor erst wenigen Tagen forderten die Griechen einen "Marshallplan". Nun wollen sie auch noch Reparationszahlungen. Die damit verbundenen Unsummen DM und Euro haben sie via EU-Strukturfonds, Kohäsionsfonds, Hilfspakete und „Rettungspakte“ (ab 2010) seit Jahrzehnten erhalten – und weitgehend undiszipliniert verschleudert! Was sollen die vermutlich verjährten „Ansprüche auf Wiedergutmachung“? Verfall hin oder her: Gerade Deutschland als größter Nettozahler in die erwähnten Instrumente hat Griechenland seit mindestens 1994 weit mehr Milliarden zukommen lassen, als jedwede denkbare „Wiedergutmachung“ ausmachen könnte. Dabei sind die ohne Wenn und Aber bereits jetzt verlorenen Kredite an Griechenland und milliardenschwere Garantien für den EWS usw. nicht mitgerechnet. Wann endlich sagen unsere verantwortlichen Politiker das ihren nimmersatten griechischen Pendants, statt offenbar weitere Zahlungen in Erwägung zu ziehen?

  • Das große europäische Friedensprojekt "EURO" lol

    Kohl hat sich mal richtig schön von Mitterand und Consorten austricksen lassen. Der Euro war als nichts anderes als Versailles2 geplant und - Chapeau - es funktioniert blendend.
    Deutschland hat dem Süden 10 Jahre lang unter dem Euro blendende Refinanzierungskosten für die größte Schuldenmacherei seit dem 2. WK verschafft, den Konsum über unverzinsliche und laufzeitfreie Target2-Kredite angekurbelt und wird jetzt noch mal so richtig abgezogen, bevor der EURO dann in der Mottenkiste der Geschichte verschwindet.
    Mit einem vermögenslosen und altersarmen Deutschland ... man könnte die Geschichte sich nicht besser ausdenken als sie ist.

  • Nun, Frienly Fire geschieht in der Regel aus Versehen, hier aber wissen die Verursacher ganz genau was sie tun. Bzgl. der 86%-Zustimmung (90% sollten es schon mindestens sein, wie bei der Volkskammer) hat man ja schon gestern bei Plassberg gesehen, bis auf eine Alibi-Contra-Meinung, waren ja alle Zuschauer-Meinungen dafür (alles natürlich neutral ausgewählt). Die ÖR-Propagandamedien werden ihrem Auftrag als Meinungswegbereiter vollauf gerecht

  • Genau, der hier war vor ein paar Tagen zu sehen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Duell_%E2%80%93_Enemy_at_the_Gates
    Und der gute alte Steiner musste auch schon wieder herhalten.
    Am Ende wird unser Finanzminister den Greichen beim Haircut entgegenkommen und die Forderungen verrechnen. Um was anderes gehts scheinbar nicht. Allerdings könnte das Nachahmer finden und dann hätten wir besagtes "Versaille ohne Krieg". Oder der kommt dann, wenn die deutschen Zahlmichel gemerkt hatten, wie sie veräppelt werden.
    Aber die merken ja eh nix.

  • Jetzt werden im Fernsehen bestimmt wieder ganz viele Nazifilme gezeigt.

  • "Bert Sievers" kommentiert nicht mehr - der hat wohl pünktlich Ferierabend gemacht....
    Oder er bekommt die Überstunden nicht bezahlt und streikt deshalb?

    Wer weiß es schon........

  • Die spinnen die Griechen :-)

  • Wenn ich in diesem merkwürdigen Land, das "Deutschland" heisst, aber alles sein möchte, nur nicht "Deutschland" noch Verpflichtungen hätte, keine einzige würde ich jetzt noch erfüllen wollen.

    Ich würde mich in eine Gesellschaft, die meine Kinder abschaffen will, weil sie Deutsche sind (nun sind sie anderer Nationalität in realiter) nicht nur nicht einbringen, sondern sie versuchen, auszunutzen.

    Keinen Handschlag mehr würde ich für die Deutschen tun, nicht arbeiten ausser schwarz, Steuern so gut es geht vorenthalten und von Transferleistungen leben wollen, plus Schwarzarbeit.

    Das genau wäre ungefähr das, was diesem Land gerecht würde. Die Deutschen haben keine Würde, keinen Stolz, keinen Mut, kein Nichts. Gehen nur wie neurotisch arbeiten als gäbe es nichts anderes im Leben, wollen keine Familie haben, keine Kinder --- dafür am besten 20 Millionen Nordafrikaner , die sie in 5 Sterne Hotels bewirten wollen wie Könige.
    Wenn man als Deutscher 4 Kinder hat, wird man von seinen Landsleuten dämlich von der Seite angemacht, bringen Araber 8 Kiddies mit, sind alle ganz verzückt, vor allem, wenn die Mädchen Kopftuch tragen.

    Das Urteil des "BVerfG" spricht Bände zur Einstellung der Deutschen zu sich selbst. Und totsicher, die Milliarden an Griechenland, die fliessen noch dieses Jahr und zwar reichlich.

    Und die Deutschen gehen dafür umso härter arbeiten und schlucken Dope, um das zu stemmen. Wie blöd muss ein Volk sein, um so zu handeln??

  • Interessant zu beachten wie die bundesdeutsche Medienjournaille (Von Bild bis Zeit) langsam und subtil das Thema "Reparationszahlungen von D an GR" in den letzten Tagen nach oben schaukelt und thematisch fokussiert. Der "Gutmenschen", drückt wie so oft schon, den Ratio und Verstand an die Wand.

    Es sieht so aus als wenn die Öffentlichkeit, insbesondere aber die Bundesbürger auf die Zahlung an Griechenland vorbereitet werden sollen.

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt (und unterstellt). Tu ich übrigens ;)

    Hier bleibt am Ende nur eines: VERACHTUNG.

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