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Atom-Deal IAEA-Chef Rafael Grossi bleibt hart: Iran muss vollständig kooperieren

Der Iran steht mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA im Konflikt – das Land soll nicht deklariertes Uran anreichern. Nun fordert der IAEA-Chef zur Kooperation auf.
15.06.2020 - 13:53 Uhr Kommentieren
„Verpflichtungen bleiben Verpflichtungen“, sagte IAEA-Chef am Montag zum Auftakt des Gouverneursrats der UN-Behörde. Quelle: Reuters
Rafael Grossi

„Verpflichtungen bleiben Verpflichtungen“, sagte IAEA-Chef am Montag zum Auftakt des Gouverneursrats der UN-Behörde.

(Foto: Reuters)

Wien Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) besteht auf eine vollständige Zusammenarbeit des Irans gerade auch in kritischen Fragen. „Verpflichtungen bleiben Verpflichtungen“, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Montag zum Auftakt des Gouverneursrats der UN-Behörde. Ein Zurückweichen der IAEA bei ungeklärten Fragen mit Rücksicht auf eine ansonsten funktionierende Kooperation sei ausgeschlossen.

Im Konflikt des Irans mit der IAEA geht es um den Zugang zu zwei Standorten, an denen die IAEA nicht-deklariertes Uran vermutet. Das Argument der Islamischen Republik, dass sich die Behörde auf die Spionagearbeit anderer Staaten stütze, ließ Grossi nicht gelten. Die IAEA habe nach einer höchst sorgfältigen Analyse den Eindruck, dass es sich um „ein sehr relevantes Thema“ handle. Er erwarte eine sehr lebendige Diskussion der Vertreter von 35 Staaten bei den fünftägigen Beratungen, sagte Grossi.

Der Iran hält sich nach dem Ausstieg der USA aus dem 2015 geschlossenen Atom-Deal nicht mehr an die vereinbarten Obergrenzen zum Beispiel bei der Menge des erlaubten Urans. Inzwischen besitzt Teheran fast acht Mal so viel angereichertes Material als erlaubt. Das Atom-Abkommen sollte den Iran am Bau einer Atombombe hindern. Die im Gegenzug in Aussicht gestellten wirtschaftlichen Erleichterungen haben sich nach dem Schritt der USA nicht erfüllt. Die IAEA überwacht die Auflagen.

Mehr: Im Iran bündeln sich die Probleme: Die Wirtschaft in dem Land ist geschwächt, die Zahl der Infizierten steigt und die Atombehörde schlägt Alarm. Das machen sich radikale Politiker zunutze.

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