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Atom-Konflikt Iran vernichtet fast waffenfähiges Uran

Die Atom-Gespräche der sechs Weltmächte mit dem Iran gestalten sich zäh. Jetzt hat das islamische Land 200 Kilogramm hochangereichertes Uran vernichtet. Damit hätte es in kürzester Zeit Nuklearwaffen herstellen können.
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Der iranische Außenminister in einer Verhandlung mit dem US-Außenminister John Kerry. Quelle: ap

Der iranische Außenminister in einer Verhandlung mit dem US-Außenminister John Kerry.

(Foto: ap)

WienDer Iran hat laut einem Bericht der Vereinten Nationen sein nahezu waffenfähiges Uran entschärft. Vor Inkrafttreten der Vereinbarung mit den sechs Supermächten im vergangenen November hatte das Land demnach über mehr als 200 Kilogramm Uran verfügt, das auf 20 Prozent angereichert war.

In diesem Anreicherungszustand kann der Stoff schnell so umgewandelt werden, dass er für Nuklearwaffen eingesetzt werden kann. Inzwischen seien die rund 200 Kilogramm abgeschwächt oder umgewandelt worden, heißt es in dem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, der der Nachrichtenagentur Associated Press vorliegt.

Teheran hatte vergangenes Jahr mit den sechs Weltmächten eine vorübergehende Vereinbarung getroffen, die das Atomprogramm des Landes de facto eingefroren hat. Im Gegenzug wurden die Sanktionen gegen den Iran gelockert. Am Wochenende wurde die Frist für Verhandlungen über ein dauerhaftes Atomabkommen bis zum 24. November verlängert.

Die internationale Gemeinschaft will verhindern, dass der Iran selbst Atomwaffen baut. Teheran bestreitet, solche Absichten zu haben. Das Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken.

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