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Atomenergiebehörde IAEA: Teile von Atomanlage im nordkoreanischen Yongbyon weiter in Betrieb

Die atomare Abrüstung Nordkoreas ist ein Streitpunkt zwischen dem Land und den USA. Satellitenbilder zeigen, dass eine Atomanlage weiter betrieben wird.
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Satellitenbilder zeigen den Atomkomplex Yongbyon. Quelle: AFP
Uran-Anreicherungsanlage

Satellitenbilder zeigen den Atomkomplex Yongbyon.

(Foto: AFP)

WienNordkorea benutzt nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA weiterhin seine Uran-Anreicherungsanlage im wichtigen Atomkomplex Yongbyon. Außerdem hätten Experten Hinweise auf Bauarbeiten an einem Leichtwasserreaktor gesammelt, sagte IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano am Montag in Wien.

Der für die Plutonium-Produktion nutzbare Reaktor der Atomanlage ist nach Einschätzung der Behörde seit Anfang Dezember jedoch nicht mehr in Betrieb. Ein Grund dafür wurde am Montag nicht genannt.

Die IAEA bezieht ihre Informationen über den Atomkomplex Yongbyon aus Satellitenbildern und öffentlich zugänglichen Informationen, da Nordkorea die Experten der Behörde nicht ins Land lässt.

Amano rief Nordkoreas Führung daher erneut dazu auf, enger mit der internationalen Gemeinschaft zu kooperieren. „Die IAEA ist bereit, Verifikations- und Beobachtungsaufgaben in Nordkorea zu übernehmen, wenn dazu unter den betroffenen Ländern eine Vereinbarung getroffen werden sollte.“

Die Demontage von Yongbyon war eines der zentralen Themen des Gipfeltreffens von US-Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in der vergangenen Woche. Trump brach das Treffen vorzeitig ab, weil Kim nach seiner Darstellung nicht zu hinreichenden Zugeständnissen zu Yongbyon bereit war.

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  • dpa
  • rtr
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