Atomkatastrophe Japan zieht personelle Konsequenzen

Die japanische Regierung hat nach der Atomkatastrophe von Fukushima nun auch personelle Konsequenzen gezogen. Drei für die Nuklearpolitik zuständige hochrangige Beamte sollen entlassen worden sein.
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TokioDer stellvertretende Wirtschaftsminister Kazuo Matsunaga, der Leiter der Behörde für Naturressourcen und Energie, Tetsuhiro Hosono, sowie der Chef der Agentur für Nuklearsicherheit (Nisa), Nobuaki Terasaka, müssen ihre Posten aufgeben. Nisa war vorgeworfen worden, den Tsunami- und Erdbebenschutz für das Atomkraftwerk in Fukushima nicht streng genug durchgesetzt zu haben. Den Nordosten Japans hatte am 11. März ein Beben der Stärke 9,0 erschüttert. Es hatte eine riesige Flutwelle ausgelöst, die tausende Menschenleben forderte und die Atomkatastrophe in Fukushima zur Folge hatte. In mehreren Reaktoren kam es zu einer Kernschmelze, die Region wurde radioaktiv verstrahlt.

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  • dpa
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