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Atomkonflikt China entsendet Vermittler nach Nordkorea

China sendet einem diplomatischen Vertreter zufolge einen Sonderbeauftragten nach Nordkorea. China will in der Krise um die nordkoreanische Atompolitik vermitteln.

HB TOKIO. Der Gesandte werde am Wochenende nach Nordkorea reisen, anschließend seien Gespräche Chinas mit den USA, Japan und Südkorea in Seoul geplant, sagte ein chinesischer Diplomat am Mittwoch in Tokio. Nordkorea hat die Welt in der vergangenen Woche mit der Erklärung geschockt, es sei bereits im Besitz von Atomwaffen. Zugleich zog sich das kommunistisch regierte Land aus den Sechs-Parteien-Gesprächen zurück, in deren Rahmen China, die USA, Japan, Südkorea und Russland den seit langem schwelenden Konflikt lösen wollen. Nordkorea fordert direkte Gespräche mit den USA, von denen es sich militärisch bedroht fühlt. Die USA lehnen dies ab.

Den Angaben zufolge handelt es sich bei dem chinesischen Gesandten um den Abteilungsleiter für Internationale Angelegenheiten beim Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas, Wang Jiarui. Er soll sich vom 19. bis zum 22. Februar in Nordkorea aufhalten. Das anschließende Gespräch in Seoul soll einer Meldung der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge am 24. Februar stattfinden. China unterstützt die angeschlagene Wirtschaft Nordkoreas großzügig und ist einer der wenigen Verbündeten des Landes.

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