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Atommüll Schulze: Bei Endlagersuche geht es nicht um politische Erwägungen

Die Bundesumweltministerin setzt auf wissenschaftliche Befunde und geologische Daten. Über 90 Gebiete bundesweit seinen als Atomendlager geeignet.
17.10.2020 - 11:49 Uhr Kommentieren
Der lange heftig umkämpfte Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist aus der Suche herausgefallen. Daran und am Verfahren hatte es viel Kritik gegeben, etwa aus Bayern und aus ostdeutschen Ländern. Quelle: dpa
Atommüll

Der lange heftig umkämpfte Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist aus der Suche herausgefallen. Daran und am Verfahren hatte es viel Kritik gegeben, etwa aus Bayern und aus ostdeutschen Ländern.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland vor „politischen Erwägungen“ gewarnt. Die SPD-Politikerin sagte am Samstag zum Auftakt einer digitalen Fachkonferenz, sie könne gut nachvollziehen, dass sich niemand ein Endlager in seiner näheren Umgebung wünsche. „Aber Deutschland braucht ein Endlager.“ Es müsse das gemeinsame Ziel sein, einen Standort auszuwählen, der für eine Million Jahre die bestmögliche Sicherheit biete. Entscheidender Faktor seien wissenschaftliche Befunde und geologische Daten. Politische Erwägungen und Bundesländergrenzen spielten keine Rolle.

Die Voraussetzungen in Deutschland seien gegeben, um ein Endlager zu finden, es seien aber noch keine Fakten geschaffen worden. Ende September hatte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen Zwischenbericht vorgelegt, wonach 90 Gebiete in Deutschland nach geologischen Kriterien grundsätzlich geeignet sind für ein Atomendlager. In der nächsten Phase sollen die Gebiete eingegrenzt werden.

Der lange heftig umkämpfte Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist aus der Suche herausgefallen. Daran und am Verfahren hatte es viel Kritik gegeben, etwa aus Bayern und aus ostdeutschen Ländern.

An diesem Wochenende findet der Auftakt zu einer Fachkonferenz zum Zwischenbericht der BGE statt, coronabedingt in einem digitalen Format. Das Endlager für hoch radioaktive Abfälle aus Atomkraftwerken soll unterirdisch in Salz, Ton oder Kristallin, also vor allem Granit, entstehen. 2031 soll der Standort gefunden sein, der Bundestag entscheidet darüber. Ab 2050 sollen Behälter mit strahlendem Abfall unterirdisch eingelagert werden.

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