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Atomprogramm des Iran Atomgespräche gehen in die Verlängerung

Die Gespräche um das iranische Atomprogramm werden in den kommenden Tagen weitergehen. Die Außenminister der fünf Vetomächte und Deutschlands verhandeln seit Tagen ohne Ergebnis in Wien mit ihrem iranischen Amtskollegen.
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In der österreichischen Hauptstadt beraten die Delegierten seit Tagen über mögliche Lösungen im Streit um das iranische Atomprogramm. Quelle: dpa
Gespräche in Wien

In der österreichischen Hauptstadt beraten die Delegierten seit Tagen über mögliche Lösungen im Streit um das iranische Atomprogramm.

(Foto: dpa)

Teheran Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gehen nochmals in die Verlängerung. Die Gespräche würden die kommenden Tage weitergehen, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Dienstag in Wien. Die Außenminister der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands verhandeln in der österreichischen Hauptstadt seit Tagen mit ihrem iranischen Kollegen über ein Abkommen zur Beilegung des jahrelangen Streits um das iranische Atomprogramm.

Aus dem Umfeld der iranischen Verhandlungsdelegation verlautete, der Iran habe keine neue Frist.

Erst vor einer Woche war die Verhandlungsfrist bis Dienstag um Mitternacht verlängert worden. Es war bereits das vierte Mal seit Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen dem Iran und der 5+1-Gruppe im Herbst 2013, dass die Frist verlängert wurde. Bereits am Montag hatte sich aber angedeutet, dass auch die neue Frist nicht eingehalten werden könnte. Die Arbeit an dem Vertragstext ist zwar bereits weit fortgeschritten, doch bleiben noch einige der schwierigsten Fragen zu klären.

Für Diskussionen sorgte zuletzt vor allem der Zeitplan für die Aufhebung der in dem Streit verhängten Finanz- und Handelssanktionen sowie die Frage der Inspektion iranischer Militäranlagen. Das Abkommen soll dem Iran die Nutzung der zivilen Atomenergie erlauben, zugleich aber sicherstellen, dass er keine Atomwaffen entwickelt.

  • afp
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