Atomprogramm Trump droht mit Alleingang gegen Nordkorea

Die USA wollen Kim Jong-Uns Atomprogramm stoppen – und verlassen sich dabei nicht mehr auf China: Notfalls würden die USA allein einschreiten, erklärt Präsident Trump kurz vor einem Treffen mit Staatschef Xi Jinping.
Update: 03.04.2017 - 03:19 Uhr 5 Kommentare
Der US-Präsident trifft in dieser Woche seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping. Quelle: AP
Donald Trump

Der US-Präsident trifft in dieser Woche seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping.

(Foto: AP)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump erhöht vor dem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping den Druck, gemeinsam gegen Nordkorea vorzugehen. „China hat großen Einfluss auf Nordkorea. Und China wird entweder beschließen, uns mit Nordkorea zu helfen, oder nicht“, sagte Trump im Interview der „Financial Times“. Sollte Peking helfen, werde dies „sehr gut für China“ sein, andernfalls wäre es „für niemanden gut“.

In diesem Fall würden die USA alleine gegen Nordkorea vorgehen. „Wenn China (das Problem) Nordkorea nicht löst, werden wir es tun“, wurde Trump zitiert. „Mehr will ich Ihnen dazu nicht sagen.“

Trumps Sicherheitsberater schlossen einem Regierungsvertreter zufolge einen Bericht zu den Optionen der USA ab, um das Atomprogramm Nordkoreas einzudämmen. Darin seien eine Reihe von wirtschaftlichen und militärischen Maßnahmen enthalten, sagte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Der Schwerpunkt liege jedoch darauf, neue Sanktionen zu erlassen und verstärkten Druck auf China auszuüben. Unklar sei, ob Trump der Bericht vorliege, hieß es weiter.

Trump wird sich am 6. und 7. April erstmals mit Xi treffen. Bei ihren Gesprächen in Florida geht es unter anderem über Handelsfragen sowie um Pjöngjangs Atomprogramm. Nordkorea hat im Vorjahr ungeachtet aller UN-Resolutionen sein Atomprogramm vorangetrieben und entwickelt eine Langstreckenrakete, die auch die US-Küste erreichen soll. Nordkorea trifft nach Einschätzung von US-Experten aktuell Vorbereitungen für einen weiteren Atomtest.

Nordkorea hat bisher fünf Atomtests unternommen, den letzten und stärksten im September. Der UN-Sicherheitsrat hatte daraufhin die Sanktionen gegen das Regime verschärft. Trump hofft, dass China den Druck auf seinen Nachbarn verstärken kann. Peking hingegen will, dass Washington direkte Gespräche mit Pjöngjang aufnimmt.

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5 Kommentare zu "Atomprogramm: Trump droht mit Alleingang gegen Nordkorea"

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  • @Holger Narrog
    In Deutschland sind wir doch auch schon auf den besten Weg in eine neue anarchische Welt...Deutschland das Land der politischen Willkür....der willkürlichen Rechtsauslegung...der Anarchie durch das Unterlassen von Merkel für Recht und Ordnung zu sorgen....stattdessen gibt es eine grenzenlose illegale Einwanderung vom mehr und mehr Verbrechen, Gewalt und Vergewaltiger...die Plünderung unserer Steuer- und Sozialkassen geht munter weiter und der Arbeiter bekommt immer weniger Netto vom Brutto bei steigenden Lebenshaltungskosten..(EEG, Maut, Fahrverbot von Benziner, Diesel, CO-Verbot usw.)...die Freiheit der Deutschen wird Schritt für Schritt weiter eingeengt und der Deutsche wählt weiter seinen eigenen Henker (CDU, Grüne, SPD, Linke, FDP)...anstatt sich mal mit Alternativen zu beschäftigen...naja, die Deutschen hatten in poltischen Fragen schon immer eine Denkschwäche und halten es da lieber mit dem Nibelungenschwur..bis zum bitteren Ende (das deutsche Endsiegsyndrom).

  • @Kuno van Oyten
    Gezündelt hat Bush, Clinton, Obama im Mittleren und Nahen Osten und auch in Teilen von Afrika...das brennt es jetzt...die achso liberale Globale Wertegemeinschaft hat hier ganze Arbeit geleist um die Hegemonie ihrer wirtschaftlichen und finanzellen Interessen in der Welt zu verbreiten...Wirtschaftliche und Geld Interessen in Form einer demokratischen-menschenrecht Hegemonie Offensive.
    Ganz nach dem Motto...wo wir unsere Geld- und Wirtschaftsgeschäfte betreiben, da herrscht die menschenrechts Demokratische Hegemonie des "GUTEN".....alles andere ist damit das "Böse" und somit zu bekämpfen.
    Im Fall von Nordkorea handelt es hingegen um einen Fall von Unterdrückung, Dikatur...das Kim Jong-UNS alles Macht gibt und das Volk erbrämlich in Mangel und Armut hält...jederzeit kann hier der Mensch hingerichtet werden, dem der Kim nicht in den Kram passt...das nordkoreanische Volk ist hier ein Volk von Sklaven...weder mit dem Mittleren- und Nahenosten und auch nicht mit Afrika zu vergleichen...Kim betreibt eine Unterdrückung des eigenen Volk mit knallharter Millitärischer Härte.
    Trump will diese Unterdrückung...dieses Sklaventum jetzt endlich ein Ende bereiten...und übt weiter Druck auf China aus um diesen Kim endlich auszuschalten.

  • Hallo Zusammen,
    Mir drängt sich eher der Verdacht auf das Mr. Trump anfängt Außenpolitisch zu zündeln, da er Innenpolitisch ablenken möchte. Sieht nach dem Klassiker aus.

  • Hallo Herr Hofmann...

    bitte vergessen Sie nicht das Nordkorea ein Klimamusterland ist. Es gibt wenig Länder die pro Kopf weniger CO2 emittieren. Ein Vorbild für Journalisten und Politiker.

    In Nordkorea gibt es keine neoliberalen Bonusbanker, keine neoliberalen Kapitalisten, ausser dem Präsidenten keine Übergewichtigen.

    Insgesamt denke ich das Nordkorea ein Musterland im Sinne der hiesigen Ideologie ist.

  • China würde gut daran tun, das Nordkoreanische Volk von diesen Diktator Kim Jong-Uns zu befreien und somit Nordkorea (das Volk) an sich zu binden. Eines ist nämlich klar...egal wer das Volk Nordkoreas von diesen Sozialistischen Diktotor befreit....der Dank und die Zuneigung des Nordkoreanischen Volk wäre ihm auf lange Zeit gewiss.

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