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Atomsicherheit Fukushima-Konferenz geht ohne Ergebnis zu Ende

Nur Empfehlungen, kein Ergebnis, so geht die Konferenz zur globalen Atomsicherheit zu Ende. Atomchef Yukiya Amano glaubt aber, die Konferenz habe ihr Zeil erreicht.
24.06.2011 - 12:02 Uhr Kommentieren
Fast idyllisch: Abendlicht erleuchtet eine Dampfwolke, die aus dem Kühlturm des Kernkraftwerks Isar aufsteigt. Quelle: dpa

Fast idyllisch: Abendlicht erleuchtet eine Dampfwolke, die aus dem Kühlturm des Kernkraftwerks Isar aufsteigt.

(Foto: dpa)

Wien Bisher nur Absichtserklärungen und Empfehlungen: Die Fukushima-Konferenz der Staaten der Welt in Wien ist ohne konkrete Beschlüsse zu mehr globaler Atomsicherheit zu Ende gegangen. Eine bereits am Montag beschlossene Ministererklärung und eine am Freitag vorgelegte Zusammenfassung der einwöchigen Diskussion sprechen aber viele Punkte an, die verbessert werden könnten. Atomchef Yukiya Amano soll auf Basis dessen nach dem Treffen der 151 Mitgliedsstaaten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA einen Aktionsplan entwickeln, der im September bei der IAEA-Generalkonferenz diskutiert werden soll.

Die Konferenz habe ihr Ziel erreicht, indem sie den Weg für eine verbesserte weltweite Nuklearsicherheit bereitet habe, sagte Amano in seiner Abschlussrede. Der japanische Atomchef fordert unter anderem weltweite AKW-Stresstests, ein bindendes Kontrollsystem für Meiler und strengere Sicherheitsstandards. „Unser erstes Ziel ist, Atomkraftwerke so schnell wie möglich so sicher wie menschenmöglich zu machen“, sagte Amano. Bisher gibt es weltweit keine verpflichtenden Sicherheitsstandards und die IAEA kann Atomkraftwerke nur auf Einladung des betreffenden Staates kontrollieren. Auch nach der Atomkatastrophe im japanischen Meiler Fukushima scheuen sich viele Länder vor konkreten Verpflichtungen und wollen ihre Atomsicherheit lieber selbst regeln.

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