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Atomstreit Kanada bricht diplomatische Beziehungen zu Iran ab

Die iranischen Diplomaten in Kanada müssen das Land innerhalb von fünf Tagen verlassen. Kanada begründete den Schritt damit, dass der Iran gegenwärtig „die größte Bedrohung für den Weltfrieden“ darstelle.
07.09.2012 - 19:51 Uhr 2 Kommentare
Die kanadische Regierung unter Premier Stephen Harper hat die Beziehungen zum Iran abgebrochen. Quelle: dapd

Die kanadische Regierung unter Premier Stephen Harper hat die Beziehungen zum Iran abgebrochen.

(Foto: dapd)

Ottawa Kanada hat am Freitag aus Protest gegen die unnachgiebige Haltung der Teheraner Führung im Atomstreit die diplomatischen Beziehungen zum Iran abgebrochen. Außenminister John Baird sagte in Ottawa, die Botschaft in Teheran sei geschlossen worden und alle iranischen Diplomaten in Kanada würden des Landes verwiesen. Sie müssten binnen fünf Tagen ausreisen.

Zur Begründung verwies der Minister auf das iranische Atomprogramm, die feindliche Haltung des Landes gegenüber Israel und die Unterstützung Irans für den syrischen Machthaber Baschar al-Assad. Iran sei zudem ein staatlicher Unterstützer für Terrorakte, sagte Baird. „Kanada sieht die Regierung des Iran als die größte Bedrohung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit an, die es gegenwärtig gibt“, sagte der Außenminister. Unter diesen Umständen könne sein Land keine diplomatische Präsenz in Teheran unterhalten.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu begrüßte den Schritt umgehend. Ministerpräsident Stephen Harper habe einen mutigen Schritt unternommen und dem Iran sowie der internationalen Gemeinschaft ein Beispiel für Führungsstärke gegeben, erklärte Netanjahu in Jerusalem.

Der Konflikt zwischen dem Iran und der Staatengemeinschaft verschärft sich seit Monaten. Das islamische Regime, das mehrfach mit der Vernichtung Israels gedroht hat, strebt nach Überzeugung vieler westlicher Staaten nach Atomwaffen. Die Führung in Teheran bestreitet dies. Israel hat sich ein militärisches Vorgehen vorbehalten, wenn die verhängten Sanktionen gegen Iran nicht wirken. Auch die US-Regierung hat versichert, eine atomare Bewaffnung Irans nicht hinzunehmen.

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    2 Kommentare zu "Atomstreit: Kanada bricht diplomatische Beziehungen zu Iran ab"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Was sollen diese irrsinnigen Aussagen? Als wenn der Iran damit Amok laufen würde! Er wäre lediglich fast Gleicher unter Gleichen! Glauben Sie, der Iran bzw. dessen Führer wären Selbstmörder?
      Solche geistigen Brandstifter wie Sie sollten sofort aus dem Forum ausgeschlossen werden.

    • Man darf sich nicht ewig an der Nase rumführen lassen , es müssen Ergebnisse her ,wenn der Iran seine Atomanlagen nicht inspizieren lässt ,muss es einen Angriff auf diese geben und das sehr bald !

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