Atomstreit USA verhängen erneut Sanktionen

Die USA ziehen im Atomstreit mit dem Iran die Daumenschrauben an: Weitere Sanktionen sollen es Teheran erschweren, mit Ölverkäufen Geld zu machen. Die Strafmaßnahmen erschweren die anstehenden Gespräche beider Staaten.
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Ajatollah Ali Chamenei sieht direkte Atom-Verhandlungen mit den USA skeptisch. Quelle: dpa

Ajatollah Ali Chamenei sieht direkte Atom-Verhandlungen mit den USA skeptisch.

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Washington Im Atomstreit mit dem Iran erhöhen die USA ihren Sanktionsdruck auf den islamischen Staat weiter. Eine jetzt in Kraft getretene Strafmaßnahme soll es dem Iran erschweren, auf Einnahmen aus Ölverkäufen im Ausland zuzugreifen, teilte das US-Finanzministerium in Washington am Mittwochabend mit. Teheran könne das Geld zwar in dem Land, an das es Öl verkaufe, für Güter ausgeben, aber nicht mehr auf heimische Konten überweisen. Außerdem verhängten die USA neue Sanktionen gegen staatliche Rundfunkunternehmen und deren Verantwortliche, die nach Ansicht von Washington die iranische Opposition zensieren.

Das umstrittene iranische Atomprogramm soll zwar laut iranischen Offiziellen friedlichen Zwecken dienen. Die USA, die EU und Israel fürchten jedoch, dass die Erforschung der Technik letztlich zum Bau von Atomwaffen führt. Laut „New York Times“ sollen die seit Monaten ausgesetzten Gespräche über das Atomprogramm am 26. Februar in Kasachstan wieder aufgenommen werden.

Der iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei sieht direkte Atom- Verhandlungen mit dem Erzfeind USA skeptisch. „Ihr (USA) richtet eure Waffen gegen uns und wollt dann Verhandlungen, . wie soll das Sinn machen“, sagte Chamenei am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr. Von solchen Angeboten werde sich das iranische Volk „nicht beirren lassen“. Da die US-Politik im Nahen Osten gescheitert sei, wolle Washington nun Verhandlungen mit dem Iran, „um aus dem Dilemma rauszukommen“, meinte der Ajatollah, der laut Verfassung das letzte Wort in allen politischen Belangen hat.

Sowohl der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad als auch sein Außenminister Ali Akbar Salehi haben ihre vorsichtige Bereitschaft zu einem Angebot von US-Vizepräsident Joe Biden für direkte Gespräche bekundet. Dabei soll es in erster Linie um das iranische Atomprogramm gehen. Zwar will der Iran im Atomstreit nicht von seinen Rechten abweichen, ist aber im Detail zu Konzessionen bereit - hauptsächlich wegen der Auswirkungen der US- und EU-Sanktionen, die das Land in eine Wirtschaftskrise geführt haben. Iranische Aktivisten fürchten, dass unter den Sanktionen eher Durchschnittsbürger leiden als die Führung des Landes.

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10 Kommentare zu "Atomstreit: USA verhängen erneut Sanktionen gegen Iran"

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  • Tut mir Leid Freunde, aber für mich als in Deutschland lebender Iraner schmeckt eure Kommentare nach Links- und Rechtsextremismus.USA machen vieles falsch, aber die islamische Republik geht nicht diesen Weg, um frei zu sein. Wer so was behauptet, war noch nicht im Iran, oder er war nur dort 2 Wochen als Tourist. Die islamische Republik kämpft nur für ihr Überleben. Nach eigenen Statistiken leben mehr als 30% der Iraner unter der Armutsgrenze. die Inflation ist über 200%. Das wollen alles die Iraner nicht. Sie wollen ein normales, glückliches Leben, was sie in der islamischen Republik nie kriegen werden.

  • Ich bin nicht Anti-US aber die hartarbeitende Bevölkerung
    der USA haben mit ihrer Regierung ein ziemlich großes
    Problem, die meiner Meinung nach Amok läuft.Täglich
    Drohnenangriffe in Pakistan und Yemen.Kein Mensch weiß
    wer da eigentlich getötet wird.Die US Arbeitlosenrate
    beträgt etwas mehr als 20 Prozent.Offiziell sind es 7
    Prozent was aber eine Phantasiezahl ist.Sehr viele in den
    USA leben unter der Armutsgrenze und dennoch fließt sehr
    viel Geld nach Israel.Damit hätte ich als US-Amerikaner
    ein Problem.Aber der Iran ist mehr als Superman, Batman
    und die Avengers zusammen.Sollte USA Iran angreifen werden
    die 32 US-Basen rund um den Iran ausradiert.So einfach ist
    das.Deshalb glaube ich das nichts passieren wird aber Iran
    ist sehr wachsam und beobachtet die ausländischen
    Schurkentruppen ganz genau.

  • Wer stoppt endlich die Krtiegstreiberstaaten USA und Israel, die meinen, sich alles erlauben zu dürfen und Menschenrechte mit Füßen treten.

  • Völlig lächerliche Politik der USA wie alles was die USA tut. Der Iran baut seit nunmahr knapp 30 Jahren im halbjahres Takt eine fertige Atom Bombe... Jaja wie die Medien und die USA die Welt belügen und betrügen, nur, weil ein Staat frei sein möchte. Ach übrigens Deutschland wollte auch mal ein Freies Land sein, was draus geworden ist nennt man heute WK1 und WK2 auf Kosten der Deutschen, wer etwas anderes behauptet ist entweder ein Lügner oder hat sich im Umerziehungslager Deutsche Schule unterkriegen lassen. Macht endlich die Augen auf und fangt selbst an zu denken.

  • Da sieht man doch, wie ernst es den USA mit ihrem "Verhandlungsangebot" war-kein Wunder, dass die Iraner ablehnen. Mit vorgehaltener Pistole redet es sich nun mal nicht lösungsorientiert. Und worüber auch? Man kann Iran nicht die Forschung verbieten, ebenso wenig die Urananreicherung - das sind Rechte die Iran als NPT Vertragsmitglied hat. Und illegale Aktivitäten hat ihm noch niemand nachgewiesen, obwohl die IAEA in Iran so viele Kontrollen machen darf wie sonst nirgendwo.
    Wir hatten was US-"Gesprächsangebote" angeht, schon mal exakt die gleiche Situation. Damals hat Irans Staatsoberhaupt Chamenei einen Politikwechsel der USA verlangt, wenn es Gespräche geben solle: http://irananders.de/artikel/news/article/khamenei-verlangt-klare-veraenderungen.html.
    Diesen hat es nicht gegeben, also auch keine direkten Gespräche zwischen USA und Iran. Im Gegenteil, der "Atomkonflikt" könnte längst gelöst sein, wenn die USA das nicht blockiert hätten.

  • Nur gut, dass Putin das Iranische Atomprogramm unterstützt. Am besten gibt dieses unzensierte/unmodifizierte Interview von Klaus Kleber über Irans Befindlichkeiten Auskunft.

    [...]

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Was ist da gegen zu tun ? In der ganzen Welt darf es keine Regierungen mehr geben um Schaden von der gesamten Menschheit fern zu halten.Zur Zeit sind diese Kriminellen so gefährlich das sie die ganze Menschheit auslöschen können.


    Alarmstufe Rot

  • Eine riesige Sauerei, was die USA mit dem Iran macht, und das schlimmst ist dass wir da noch mitmachen!!!
    Iran hat da REcht auf ein Atomprogramm ...
    Im Gegensatz zu unserer Kasper-BRD kann man Iran noch als ein souveränes Land bezeichnen ...

  • Global gesehen ist jede Regierung in der Welt ein Resultat(Ergebnis) durch Kriminelle und jede Regierung durchdrungen von Kriminalität im Auftrag der Konzerne.

    Der beste Beweis das Regierungen in aller Welt kriminell sind, ist der Abwurf von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ist

  • Es geht darum den schwarzen Peter dem Angegeriffenen zuzuweisen.Deshalb ein angebliches Gesprächsangebot an den Iran,das von zusätzlichen Sanktionen und Manövern vor der Küste des Irans begleitet wird,damit dieser ja nicht auf die Idee kommen könnte,daß das Angebot seriös gemeint wäre.
    Zum Unterschied von unseren Politikers haben sich die Iraner bereits logisch geäußert: Sie müßten prüfen,ob das Angebot seriös ist.
    Die Gespräche werden außer dem nach Abbruch unvermeidlichen-alternativlosen (Orwells Neusprech)- Angriff zur "Befreiung" des persischen Volks,kein Ergebnis zeitigen,da sie kein anderes Ergebnis ergeben sollen.

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