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Atomwaffen USA und Russland führen Gespräche über Rüstungskontrolle – Russland will an Abrüstungsvertrag festhalten

Die beiden Atommächte treffen sich nächste Woche in Österreich, um über Waffenkontrolle zu sprechen. Auch China ist zu dem Treffen eingeladen.
20.06.2020 Update: 20.06.2020 - 17:24 Uhr Kommentieren
Russland und die USA verhandeln auch über die Begrenzung der Zahl der Atomwaffen. Quelle: AP
Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump

Russland und die USA verhandeln auch über die Begrenzung der Zahl der Atomwaffen.

(Foto: AP)

Washington Die Rüstungskontrollgespräche zwischen den USA und Russland sollen Anfang der Woche in eine neue Runde gehen. US-Präsident Donald Trump schickt am Montag und Dienstag seinen Sondergesandten Marshall Billingslea nach Österreich, um dort den stellvertretenden russischen Außenminister Sergej Rjabkow zu treffen, wie das Außenministerium in Washington ankündigte.

Es werde um Themen gehen, die sich um „die Zukunft der Waffenkontrolle“ drehen. Die USA hätten auch China zu dem Treffen eingeladen. Alle drei Länder sollten Rüstungskontrollgespräche „ohne Hintergedanken“ führen.

Washington und Moskau verhandeln über einen Nachfolge-Vertrag für das derzeitige Abkommen („New START“), das im Februar ausläuft. Dabei geht es auch um die Begrenzung der Zahl von Atomwaffen. China hat Trumps Gesprächsangebot wiederholt zurückgewiesen und erklärt, die Atomwaffen der Volksrepublik seien rein defensiver Natur und stellten keine Bedrohung dar.

Russland dringt auf eine Neuauflage des Vertrags mit den USA. Das wäre richtig und logisch, sagte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Samstag der Agentur Interfax. „Die Vereinbarung ist aber nicht das Ein und Alles.“

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    Letztendlich werde alles von der Entscheidung der Regierung von US-Präsident Donald Trump abhängen, meinte Rjabkow. Russland wolle den Amerikanern bei den Gesprächen die Zusammenarbeit bei Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung von atomaren Waffen anbieten. „Wir werden natürlich die Gelegenheit nutzen, um uns an unsere Position zu erinnern“, sagte der Vize-Außenminister.

    Russland hatte mehrfach vor einem unkontrollierbaren atomaren Wettrüsten gewarnt, sollte das Abkommen nicht verlängert werden. Der letzte große atomare Abrüstungsvertrag New Start, der die Begrenzung strategischer Kernwaffen regelt, läuft am 5. Februar 2021 aus.

    Der New-Start-Vertrag sieht vor, die Nukleararsenale Russlands und der USA auf je 800 Trägersysteme und 1550 einsatzbereite Atomsprengköpfe zu verringern. Erst im vergangenen Sommer war ein anderes wichtiges Abrüstungsabkommen beider Länder aufgekündigt worden: der INF-Vertrag über das Verbot landgestützter atomarer Kurz- und Mittelstreckenwaffen.

    Mehr: Warum die sinkende Zahl an Atomsprengköpfen kein Zeichen für eine atomare Abrüstung ist, lesen Sie hier.

    • rtr
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