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Atomwaffenkonflikt Nordkorea sieht Wiederaufnahme der Gespräche durch Pompeo belastet

US-Außenminister Mike Pompeo soll sich über Nordkoreas Verhalten negativ geäußert haben. Nun sieht das Land die geplanten Gespräche zur Abrüstung belastet.
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Der nordkoreanische Diktator hatte US-Präsident Donald Trump Ende Juni in der Entmilitarisierten Zone getroffen. Quelle: dpa
Kim Jong Un

Der nordkoreanische Diktator hatte US-Präsident Donald Trump Ende Juni in der Entmilitarisierten Zone getroffen.

(Foto: dpa)

Seoul Nordkorea sieht die geplante neue Gesprächsrunde mit den USA über eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel durch Äußerungen von US-Außenminister Mike Pompeo belastet. Pompeos Bemerkungen zum „Schurkenverhalten“ Nordkoreas hätten die Eröffnung der erwarteten Verhandlungen auf Arbeitsebene erschwert, sagte der nordkoreanische stellvertretende Außenminister Choe Son Hui nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. Nordkorea werde allmählich dazu gedrängt, alle Maßnahmen zu überprüfen.

Nordkorea hat zuletzt die Kritik an Pompeo verschärft und Versuche, die Gespräche wieder aufzunehmen, in Frage gestellt. Die Verhandlungen zur Denuklearisierung sind ins Stocken geraten, nachdem ein zweiter Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Vietnam im Februar gescheitert war. Beide hatten Ende Juni bei ihrer Begegnung in der Entmilitarisierten Zone zwischen den beiden koreanischen Staaten vereinbart, die Beratungen über eine Entnuklearisierung wiederzubeleben.

Mehr: Nordkoreas Diktator hat erneut Raketen getestet. Doch US-Präsident Donald Trump sieht das diesmal nicht als Provokation an.

  • rtr
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