Aufbau einer Internet-Präsenz Hillary Clinton stellt Google-Managerin ein

Kaum jemand zweifelt an einer Präsidentschaftskandidatur Hillary Clintons – obwohl diese offiziell nicht verkündet ist. Die ehemalige First Lady hat nun eine Google-Managerin mit dem Aufbau einer Web-Präsenz beauftragt.
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Hillary Clinton hat einem Medienbericht zufolge die Google-Managerin Stephanie Hannon mit dem Aufbau ihrer Internetseiten beauftragt. Quelle: ap
Mutmaßliche Präsidentschaftskandidatin

Hillary Clinton hat einem Medienbericht zufolge die Google-Managerin Stephanie Hannon mit dem Aufbau ihrer Internetseiten beauftragt.

(Foto: ap)

WashingtonDie frühere US-Außenministerin und mutmaßliche US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat einem Medienbericht zufolge die Google-Managerin Stephanie Hannon mit dem Aufbau ihrer Internetseiten beauftragt.

Hannon werde als wichtigste Technologiebeauftragte deren Erstellung sowie die Entwicklung von Wähler-Apps beaufsichtigen, meldete die „Washington Post“ am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Demokraten. Beim US-Internetkonzern Google arbeitet Hannon im Produktmanagement.

Laut dem Karrierenetzwerk LinkedIn war sie in der Vergangenheit bereits für Facebook und Eventbrite tätig. Ein Clinton- wie auch ein Google-Sprecher wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

Es wird damit gerechnet, dass Clinton für die Demokraten ins Rennen um die US-Präsidentschaft und damit um die Nachfolge von Präsident Barack Obama einzieht. Bisher hat sie allerdings noch nicht einmal ihre Kandidatur bekanntgegeben.

Ihr Weg nach (fast) ganz oben
US-Demokratin Hillary Rodham Clinton
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Sie könnte die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden: Hillary Clinton gilt längst als Favoritin für die US-Präsidentschaftswahl 2016 – dabei hat sie bisher noch nicht einmal ihre Kandidatur bekannt gegeben.

Als eindeutiges Indiz für eine Kandidatur gilt ihr Bestseller „Hard Choices“
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Wie ein „Vorspiel für eine Kandidatur“ lese sich die Biografie von 2014, so das Urteil der New York Times. Die dazugehörige PR-Kampagne gleiche „einer beschleunigenden militärischen Operation“.

Bewunderung für Merkel
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In „Hard Choices“ schreibt die ehemalige US-Außenministerin auch über ihre Erfahrungen mit Staatschefs aus der ganzen Welt. Für die Bundeskanzlerin empfindet sie tiefe Bewunderung – und wird gern mit ihr verglichen.

Hillary Clinton genießt große Beliebtheit nicht nur bei US-Bürgern
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Bei Twitter hat sie 2,93 Millionen Follower, das Facebook-Profil „Ready for Hillary“ verzeichnet knapp 2,2 Millionen Fans. Nicht wenige davon stammen aus dem Ausland.

Präsidentschaftsvorwahlen 2008
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Die ehemalige First Lady hatte sich bereits 2008 als Kandidatin der Demokraten aufstellen lassen und sich einen langen Vorwahlkampf mit ihrem Parteikollegen Barack Obama geliefert.

Unterstützung für Obama
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Schließlich jedoch unterlag Clinton in der eigenen Partei und unterstützte Barack Obama später im Präsidentschaftswahlkampf.

Popularitätsschub als Außenministerin
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Forbes rankte sie 2011 als Nummer 16 der einflussreichsten Menschen der Welt; bis heute ist sie für Forbes die Nummer 6 der mächtigsten Frauen. Besonders als Außenministerin unter Obama von 2009 bis 2013 konnte Clinton ihre Popularität steigern.

Beobachter rechnen mit diesem Schritt allerdings noch in diesem Monat. Bei den Republikanern sind bereits der Senator von Kentucky, Rand Paul, sowie sein texanischer Kollege Ted Cruz mit ihren Kandidaturen an die Öffentlichkeit gegangen.

  • rtr
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