Aufgebot der Polizei Verfolgungsjagd in Washington löst Alarm aus

Schock in Washington: Vor dem Kapitol fallen Schüsse, nachdem sich Sicherheitskräfte nach einem Zwischenfall am Weißen Haus eine wilde Verfolgungsjagd mit einer Autofahrerin liefern. Diese ist offenbar erschossen worden.
Update: 04.10.2013 - 10:43 Uhr 10 Kommentare

Dramatische Verfolgungsjagd endet tödlich

WashingtonEine Verfolgungsjagd mitten im Washingtoner Machtzentrum hat im Weißen Haus und im Kongressgebäude einen Sicherheitsalarm ausgelöst: Nach Polizeiangaben versuchte eine Frau am Donnerstag in einem schwarzen Wagen eine Absperrung am Weißen Haus zu durchbrechen, anschließend raste sie mit hoher Geschwindigkeit zum Kapitol. Dort fielen Schüsse. Die verdächtige Frau wurde nach Angaben der Polizei getötet.

Sie sei in der Nähe des Kongressgebäudes von Schüssen getroffen und für tot erklärt worden, teilte die Polizeichefin von Washington, Cathy Lanier, am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Einzelheiten über die Verdächtige gaben die Behörden nicht bekannt. Die Polizei bestätigte aber, dass ein einjähriges Kind im Auto der Frau gewesen sei. Ein Polizist und ein Beamter des Secret Service seien bei dem Zwischenfall verletzt worden.

Viele Einzelheiten des Zwischenfalls waren zunächst noch unklar. Der TV-Sender ABC berichtete, dass die verdächtige Frau getötet worden sei. In einer ersten Pressekonferenz bestätigte der Leiter der Polizeieinheit des Kapitols, Kim Dine, dies aber nicht. Der Nachrichtensender CNN berichtete später, dass die Verdächtige sich in Polizeigewahrsam befinde.

Die Frau litt nach Angaben ihrer Mutter an einer Wochenbettdepression. Die Krankheit habe bei ihrer Tochter eingesetzt, nachdem sie vergangenen August ein Mädchen zur Welt gebracht habe, erklärte Idella Carey dem US-Nachrichtensender ABC News am Donnerstagabend (Ortszeit). „Sie war deprimiert.“ Ihre Tochter habe jedoch keine gewaltsame Vergangenheit gehabt und sie wisse nicht, weshalb ihre Tochter in der US-Hauptstadt war, sagte Carey weiter.

Das Kind saß bei dem Vorfall offenbar auch im Wagen. Augenzeugen berichteten, dass ein Kind von Polizisten weggetragen wurde. "Es war ein kleines Mädchen, soweit ich das gesehen habe", sagte der Student David Loewenberg der Nachrichtenagentur AFP. Laut "Washington Post" liegt das Kind im Krankenhaus, erlitt aber keine lebensgefährlichen Verletzungen.

Keine Hinweise auf terroristischen Hintergrund
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10 Kommentare zu "Aufgebot der Polizei: Verfolgungsjagd in Washington löst Alarm aus"

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  • So ist das leben, das Volksvieh darf fast Straffrei von den Beschnittenen zu tode geprügelt werden. Aber wehe es verirrt sich einer bei den Politkern

  • Eine Verrückte weniger, von der eine potenzielle Gefahr für Normalbürger ausgeht. Zwar bedauerlich für das Kind, das nun ohne Mutter aufwachsen muss, andererseits fraglich, ob es bei dieser Mutter eine gute Kindheit gehabt hätte.

  • Traurig, traurig.

    Warum gibt es sowas nur in den USA? ...

    Und warum biedern wir uns diesem Staat ständig an?

  • Es war ja auch undenkbar das es sich um ein Selbstmordattentäter handeln könnte!
    Schon mal was von "Schwarzen Witwen gehört"?
    Die mir Kind und Sprengstoff den "Heiligen Krieg" ausfechten?
    Bei uns riskiert man selbstverständlich erstmal das Leben der potentiellen Opfer!
    Aber liebe "Besserwisser" und Schreibtischstrategen:
    Wenn bei uns solche Anschläge wie in USA, zuletzt beim Marathon, mit vielen Toten und verstümmelten passieren werden einige anders denken!

  • Im englischen gibt es kein Wort für "verhältnismäßig". "proportional" trifft den Sinn nicht, zumindest nicht in einem solchen Zusammenhang.

  • Die amerikanische Polizei ist einfach nur falsch ausgebildet. Sonst hätten sie mit einfachsten Mitteln den Wagen stoppen können. Leider wird in den USA immer nur geschossen. Menschenleben spielen in Amerika keine Rolle mehr. Die Politik macht es vor mit Ihrem aggressiven Verhalten indem sie sich als "Weltpolizist" aufspielt. Die Waffenindustrie schärft jedem Bürger der USA ein sich zu bewaffne. Die Bürger der USA werden von Ihrem Staat bespitzelt, abgehört und kontrolliert. The land of the free.... singen sie in ihrer Nationalhymne. Glorreiche Staaten von Amerika!

  • Die Triple A Nation ist dermaßen paralysiert, dass einem selbst in Eurpa Angst und Bange werden muss.Führen sich auf wie die Weltpolizzei; daheim werden die Menschen kaltgemacht und die Parteien reiten sich mit Vollgas in die S.... - Alles im Namen der Sicherheit!

  • "Was machen die eigtl in den US, wenn mal ein wirkliches Problem (a real Problem) anstehen sollte?
    Die knallen sich dann gegenseitig ab?"

    Nicht ganz. Abgeknallt werden dann nur die Zivilisten mit legal illegalisierten eigenen Schußwaffen. Von korrupten Uniformierten, die schon heute ihre eigenen Gesetze machen. Das wehrlose Fußvolk wird dann wohl auch von beiden Seiten für ein Butterbrot abgeknallt.

    Aber keine Bange, ein paar triggerhappy morons bleiben sicher immer übrig, um die Menschheit auch in Zukunft mit den "Segnungen" ihrer "Freien Welt" zu beglücken. Zur Not auch mit unbemannter Waffengewalt, mit aus Deutschland geliefertem Rüstungs-Know How.

    Einfach mal nach SHTF googeln. Die Amis können sich wenigstens privat gegeneinander "versichern". Und Vorräte bunkern, offiziell gegen Naturkatastrophen, inoffiziell natürlich auch gegen die unvorbereiteten Nachbarn.

    In Deutschland dagegen wird jeder schon illegal, der sich gegen einen konkret auf ihn ausgeübten bewaffneten Gewaltakt erfolgreich mit mehr als bloßen Händen wehrt und dabei Schuhe trägt.

  • Was machen die eigtl in den US, wenn mal ein wirkliches Problem (a real Problem) anstehen sollte?
    Die knallen sich dann gegenseitig ab?

  • Der erste Kühlschrank scheint schon leer zu sein. ;-)

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