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Auflagen für Gelder Griechenland befriedigt Troika im Eilverfahren

Ohne Maßnahmen kein Geld: Noch am Mittwoch hatte dies unter anderem das deutsche Finanzministerium bekräftigt. Am Donnerstag peitschten die Griechen ein Gesetz zum Stellenabbau und weitere Regelungen durch.
26.07.2013 - 01:32 Uhr 24 Kommentare
Griechenland hofft auf eine baldige Auszahlung weiterer Hilfsgelder. Quelle: dpa

Griechenland hofft auf eine baldige Auszahlung weiterer Hilfsgelder.

(Foto: dpa)

Athen Griechenland hat am Donnerstagabend die letzte Hürde zur Auszahlung der nächsten Notkredite der internationalen Geldgeber aus dem Weg geräumt. Das Parlament beschloss ein noch ausstehendes Gesetz zum Stellenabbau im Öffentlichen Dienst, wie aus Abgeordnetenkreisen verlautete. Damit sind alle Vorbedingungen der Europartner und des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Überweisung von 2,5 Milliarden Euro erfüllt.

Das Gesetz so wie eine weitere Neuregelung zur Steuererhebung wurden per Eilverfahren durchgebracht. Die Koalition aus Konservativen und Sozialisten brachte die notwendigen Stimmen zusammen, die Oppositionsparteien votierten dagegen.

Die Verschlankung des Öffentlichen Dienstes in Griechenland war bereits in der vergangenen Woche mit der Freistellung von tausenden Staatsbediensteten auf den Weg gebracht worden. Am Donnerstag wurde die Gesetzgebung nun abgeschlossen.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hatte am Mittwoch angekündigt, dass die 2,5 Milliarden Euro bei einer erfolgreichen Abstimmung in Athen in der kommenden Woche ausgezahlt werden würden. Der IWF und die Eurogruppe hatten Griechenland Anfang Juli insgesamt 6,8 Milliarden Euro bis zum Herbst zugesagt, davon fließt nun eine erste Tranche.

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    • afp
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    24 Kommentare zu "Auflagen für Gelder: Griechenland befriedigt Troika im Eilverfahren"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • 'aha' fragt
      -------------
      Griechenland befriedigt Troika im Eilverfahren

      __________________

      Damit wäre eigentlich alles gesagt. Wieviel hat Griechenland dafür bekommen?
      -------------

      Für Befriedigung im Eilverfahren zahle ich so zwischen 30 und 50 Euro.

      ...

      Die Troika, fürchte ich, hat deutlich mehr gezahlt.

      Und weniger davon gehabt.

    • Immerhin - in den letzten vier Jahren hat Griechenland seine Ausgaben für den Beamtenapparat kontinuierlich reduziert:

      Guiechenland - Ausgaben für Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst:

      2009: 31,010 Mrd
      2010: 27,773 Mrd
      2011: 25,852 Mrd
      2012: 24,215 Mrd

      Das ist zwar immer noch obszön - 12,4% des BSP (Deutschland: 7,7%) und das bei den vergleichsweise mangelhaften Leistungen der byzantinischen griechischen Bürokratie. Aber etwas besser als die 13,4% von 2009 ist es schon.

      Insbesondre aufgrund des mangelhaften Fortschritts 2012 wäre es mE allerdings inzwischen an der Zeit Griechenland den Hartz-IV-Scheck zu sperren.

      ...

      Denn es bleibt dabei: würde Griechenland seine anteiligen Ausgaben für die Bürokraten und für die Sozialleistungen (22,7% BSP) um jeweils 35,2% reduzieren, dann hätte es kein Haushaltssdefizit.

      Und das ist zumutbar.

    • Kindergarten!

    • @ANONYM
      Pardon – aber das ist ziemlicher Blödsinn, den Sie hier schreiben. Denn Sie berücksichtigen nicht, dass es in GR keine Produktion gibt. Die Hilfszahlungen gehen fast komplett an die Gläubiger (Banken, Zocker-Anleger, Versicherungen). Die Hilfspakete verschlimmern die Situation insofern, als sie an der Wettbewerbs-Unfähigkeit gar nichts ändern, aber den Schuldenstand immer weiter in die Höhe treiben.

      Die Griechen hätten hier LÄNGST agieren müssen. Sie hätten entweder endlich Investoren ins Land lassen sollen, die Arbeitsplätze schaffen oder sie hätten ihre eigenen gut ausgebildeten Leute aus dem Ausland heimholen können, damit sie ihr Können hier im Land sinnvoll einsetzen (so hat es bewundernswerter Weise und mit viel Erfolg die Türkei getan).

      Beides haben sie nicht getan. Sie verzehren sich lieber vor Neid und Eifersucht und haben Angst, dass ein anderer ihnen etwas wegnimmt. Den VORTEIL von ausländischen Investitionen sehen sie nicht. Sie denken dafür aber an ihren Neffen oder den Enkel, der womöglich dann diesen Job, den nun ein Ausländer oder ein heimgekehrter Auslandsgrieche macht, nicht mehr bekommen kann. Da beugen sie lieber vor und ekeln alle weg.
      Ihre eigenen Landsleute, die früher gern zurück kamen und gern in der Heimat ihr Gelerntes angewendet hätten, haben sie behandelt wie Dreck und sie tun es noch – deshalb hat auch kaum einer Lust zur Rückkehr und wer schon kam, ist meist nach kurzer Zeit wieder gegangen.
      Die Griechen KÖNNTEN ja auch mal das anderswo Gelernte zuhause anwenden oder extra Leute nach Norwegen, Deutschland oder sonst wo hinschicken, damit sie eine Sache endlich mal RICHTIG lernen.
      Es gibt also eine ganze Menge Dinge, die die Griechen SELBST tun könnten.
      Eine gezielte Zerstörung, wie Sie es vermuten, kann ich hier nicht erkennen – es sei denn, durch die Griechen selbst.

    • @DagmarK
      "Im Vorfeld hieß es, das es sich dabei überwiegend um Polizisten und Lehrer handeln soll, also genau die Beamten, die ein Staat braucht."

      In GR stellt nicht nur die Administration in Athen Beamte ein - jeder kleine Bürgermeister in den Provinzen konnte es auch. Und das haben sie auch getan und zwar reichlich. Die kompletten Familien nebst Freundeskreise und Dauerwähler wurden zu Bestkonditionen eingestellt. (Ein Müllmann etwa bekam ca. 2300 € Grundgehalt 14x im Jahr, dazu noch sämtliche Zulagen, die in etwas noch einmal das Grundgehalt ausmachten. Gekürzt wurde das Grundgehalt um ca. 30% (unterschiedlich), das 13. und 14. Gehalt wurde gekürzt, nicht aber gestrichen, die Zulagen wurden teils ganz gestrichen, teils gibt es sie noch.)

      Polizisten und Lehrer gibt es somit DOPPELT - einmal die von Athen eingestellten und dann noch die aus den Gemeinden.
      Sie brauchen sich wirklich keine Sorgen zu machen, dass es in GR womöglich irgendwann mal zuwenig Beamte geben wird.


    • Es ging gestern und heute durch alle Medien in GR:
      Der griech. Arbeitsminister verkündete, dass für jeden entlassenen Staatsdiener an anderer Stelle wieder einer eingestellt werden wird.
      Die Zahl der Staatsdiener in GR beträgt etwa 1,3 Millionen (Beamte und Angestellte). Das ist - gemessen an der geringen Bevölkerungszahl - eine unfassbar hohe Zahl.

      Jede Wette, dass dies der Troika schon vor ihrer Abreise aus GR bekannt war. Wer hier veräppelt wird, sind nicht die Troika oder irgendwelche Politiker, sondern WIR Bürger aus den zahlenden Ländern. Das Ganze ist ein abgekartetes Spiel. Es nützt überhaupt nichts, immer wieder die (völlig richtigen) Argumente gegen diesen Wahnsinn vorzubringen, weil sich die Hauptspieler längst entschieden haben, das Spiel zuende zu spielen - das Ende ist ja bekannt. Ergo muss es gewollt sein. Denn so blöd kann doch keiner sein, VERSEHENTLICH so eine schwachsinnige Rettungspolitik durchzuziehen.
      Leider schweigen deutsche Medien über die Existenz der Alternative für Deutschland. Dabei könnte ein gutes Wahlergebnis der AfD auch ihnen helfen.
      Sofern Sie ein Sympathisant sind oder einfach nur die Auffassung vertreten, dass Deutschland eine echte Opposition gut täte, dann sprechen Sie bitte in Ihrem Bekanntenkreis möglichst viele Menschen an.

    • Griechenland befriedigt Troika im Eilverfahren

      __________________

      Damit wäre eigentlich alles gesagt. Wieviel hat Griechenland dafür bekommen?


    • Hier gilt es nicht das Volk, die Griechen an sich, zu verurteilen.
      Dass Land wird zur Zeit u.a von orthodoxen Nachbarn/Freunden geplündert, griechische Bankverbindlichkeiten dagegen muss halt jemand begleichen. Schuldenschnitte on the line ( den part übernehmen Trolls).

      Für Korruption/Mafia bzw kriminellen Politikerkasten sollten Sie unmutige Deutsche und deren Äusserung nicht in die Verantwortung nehmen. Griechenland ist zur Plünderung schon lange freigegeben, vor allem von seiner eigenen nationalen "Klasse". Die ja keine ist, nie eine in den letzten Jahrzehnten je war..

      Rumjammern hilft jetzt nicht mehr, wären sie alle eher aufgewacht, hätten sie ein Beispiel am Nachbarn Türkei genommen. Ihre so angegifteten Nachbarn produzieren Produkte und legen eine saubere Wirtschaftsleistung hin..

      Griechenlands Bevölkerung verjuckte stattdessen in grenzenloser Balkanarroganz seine vier Kreditkarten je Hellene. Jetzt beginnt das grosse Jammertal und vor allem: Armut.

    • Wer kontrolliert eigentlich (die demokratisch gewählte!?) Troika? Wer hat diesen Club legitimiert??? Ist er das Ergebnis eines Diktats??? Kein Bürger glaubt euch doch noch etwas!!! AfD wählen gegen den ganzen Euro-Irrsinn!!!

    • Herr Wolfsfreund, Sie haben keine Ahnung, weder von Politik, noch von Geschichte.
      SIe müssen sich Gedanken darüber machen wie alles zu stande gekommen ist. Sie müssen sich bei vielen Dingen hinterfragen was könnte der Grund sein usw. Anstatt ihrer Wut oder ihrer Leichtgläubigkeit freien Lauf zu lassen.
      90% bilden sich ihre Meinung aus den Medien. Das ist traurig. Frau Merkel......wird über die nie gesprochen? was könnte sie damit zu tun haben? was könnte die EU damit zu tun haben. Dieses Land wird ausgepresst wie eine Zitrone. Und das alles, ganz Griechenland, dem ganzen Volk anzulasten, ist weder richtig noch fair. Meiner Meinung nach, und dabei bin ich mir sehr sicher, haben hier viele andere ihre Finger im Spiel. Vor allem vom Ausland.
      Wieso z.b kommt man auf einmal drauf, dass sie Goldvorräte haben....und zwar nicht wenig. komisch oder? oder Öl?
      Dieses Land wurde gezielt wirtschaftlich zerstört, die eigene Politiker im Land geschmiert. Und jetzt schnappen sich ausländische Firmen usw alles. Genau so sieht es aus, wenn ihr alle eure Augen aufsperren würdet. Aber nein, ihr glaubt ja alle, die Welt ist so toll und heilig und jeder erzählt hier wahrheiten.....träumt weiter und lasst euch manipulieren

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