Ausbaupläne Chinatown Duisburg – Wie das Ruhrgebiet von der Seidenstraße 2.0 profitieren will
Der Duisburger Binnenhafen ist das Ende einer 11.000 Kilometer langen Bahnstrecke. Sie führt von China über Kasachstan, Russland und Polen bis nach Deutschland.
Duisburg Der schwarze Kleinbus hält an, die Insassen zücken ihre Smartphones. Der Mann auf dem Beifahrersitz sagt ein paar Worte, der Rest fotografiert. Dann geht es weiter. Eine Frau filmt ununterbrochen durch die getönten Scheiben, weil sie nichts verpassen will: Lagerhallen, Tanksilos und Container. Sightseeing im Duisburger Industriegebiet.
Die fünf Insassen sind keine Touristen, sondern Geschäftsleute aus dem chinesischen Chengdu. Der Mann auf dem Beifahrersitz ist kein Reiseleiter, sondern Projektmanager der Hafengesellschaft Duisport. Und statt ein Projekt zu planen, verkauft er heute ein Produkt: den Standort Duisburg.
Der Duisport-Mitarbeiter berichtet der Delegation von Industriebrachen, die die Hafengesellschaft bebauen will. Von Siemens, Audi und anderen Konzernen, die sich hier angesiedelt haben. Und von einem Verkehrsleitsystem, das die Wartezeiten für Lkws reduziert. Die Frauen und Männer tun, was sie auch den restlichen Tag über tun werden: Sie nicken und fotografieren.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





