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Ausbildung in Afghanistan Islamisten planten Anschlag in Frankreich mit hochgiftigen Chemikalien

In Frankreich sollte ein Anschlag mit sehr giftigen Chemikalien verübt werden. Nach Angaben französischer Ermittler war das Attentat für Ende 2002 geplant.

HB BERLIN. Vier Tage nach der Festnahme von Islamisten, sind die französischen Behörden auf Hinweise für einen geplanten Terroranschlag gestoßen. Wie die Vernehmungen der Festgenommenen und eines weiteren Verdächtigen laut den Ermittlern ergaben, sollte sehr wahrscheinlich ein Chemie-Anschlag in Frankreich verübt werden.

Die Islamisten hätten zumindest Kontakt zu einer Gruppe gehabt, die für Ende 2002 ein Attentat mit einer chemischen Substanz geplant haben soll, teilten französische Justizmitarbeiter und Polizeivertreter am Samstag in Paris mit. Dabei sei es um die hochgiftigen Chemikalien Rizin und Botulinsäure gegangen. Einer der Verdächtigen habe mit den Stoffen in Nivea-Dosen und Kosmetikfläschchen herumexperimentiert, hieß es. Dies habe der Mann in Ausbildungslagern in Afghanistan erlernt.

Bei der Razzia am Dienstag in der Region Lyon hatten Terrorfahnder auch die Eltern und den Bruder eines in der US-Basis Guantanamo auf Kuba inhaftierten Mannes festgenommen. Angaben der Polizei zufolge erfolgten die Zugriffe vor allem in Venissieux im Osten von Lyon.

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