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Ausblick 2019 – Politik Europa Juncker, Draghi und Tusk gehen – der EU steht eine Personalrochade bevor

Im kommenden Jahr müssen in der EU gleich mehrere Spitzenämter neu besetzt werden. Die Suche nach den Nachfolgern läuft – und die Zeit drängt.
03.01.2019 - 17:30 Uhr
Der EU-Kommissionspräsident und der EU-Ratspräsident werden ihre Posten 2019 räumen müssen. Quelle: AFP
Jean Claude Juncker und Donald Tusk

Der EU-Kommissionspräsident und der EU-Ratspräsident werden ihre Posten 2019 räumen müssen.

(Foto: AFP)

Brüssel Für den Präsidenten der EU-Kommission ist dieses Jahr Schluss: Die fünfjährige Amtszeit von Jean-Claude Juncker an der Spitze der wichtigsten EU-Institution endet am 1. November. Oder vielleicht doch nicht?

Auf den Brüsseler Fluren wird gemunkelt, dass Juncker womöglich länger bleiben muss. Denn vielleicht schafft die EU es nicht, rechtzeitig einen Nachfolger zu küren.

Auf Regierungschefs und Europaparlament kommt ein gewaltiger personalpolitischer Kraftakt zu: Sie müssen die gesamte EU-Spitze auf einen Schlag neu besetzen.

Neben Juncker treten dieses Jahr noch drei weitere Präsidenten ab: Mario Draghi (EZB), Donald Tusk (Europäischer Rat) und Antonio Tajani (Europaparlament). Eine so umfassende Personalrochade gab es noch nie in der EU. Ob sie rechtzeitig abgeschlossen werden könne, sei nicht sicher, meinen EU-Diplomaten.

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    Zwei Kandidaten für die Juncker-Nachfolge gibt es immerhin schon: Die christdemokratische EVP stellte den Deutschen Manfred Weber (CSU) als Spitzenkandidaten für das Amt auf, die sozialdemokratische S&D den Niederländer Frans Timmermans.

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