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Ausnahmezustand verhängt Haitis Rebellen unterstellen sich den Friedenstruppen

Unter Druck der US-Diplomaten und -Militärs hat sich der haitianische Rebellenchef, Guy Philippe, bereit erklärt, die blutigen Auseinandersetzungen zu beenden. „Wir lösen unsere Front auf und legen unsere Waffen nieder“, erklärte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Port-au-Prince.

HB PORT-AU-PRINCE. Er sagte, es sei nun an Haitis Übergangspräsident, Boniface Alexandre, über seine zukünftige Rolle zu entscheiden. Der 36-Jährige hatte im Februar den Norden des Landes unter seine Kontrolle gebracht. Nachdem der Rebellenführer am Anfang der Woche, nach dem Sturz Aristides, im Triumph in Port-au-Prince eingezogen war, bezeichneter er sich auch am Dienstag noch als "Militärchef" Haitis.

Neben den Soldaten und Polizisten aus Kanada, Frankreich und Chile sind jedoch bereits 700 US-Marineinfanteristen in Haiti eingetroffen, die Philippe in die Schranken wiesen. Sie verwehrten seinen Leuten am Mittwoch den Zugang zum Flughafen, wo sie vermutlich verbliebene Aristide-Anhänger an der Flucht hindern wollten. Die Friedenstruppe wird noch auf bis zu 5000 Mann aufgestockt und erhielt ein UN-Mandat für drei Monate. Die Karibische Gemeinschaft (Caricom) erklärte jedoch, sie wolle sich nicht an dieser Truppe beteiligen, da sie gegen den Sturz Aristides protestiere.

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