Außenhandelspräsident Börner sorgt sich um Entwicklung in Frankreich

Die Entwicklung in Frankreich macht der deutschen Wirtschaft Sorgen: Das wichtige Partnerland drifte in eine völlig falsche Richtung, so Außenhandelspräsident Börner. Er sähe eine Gefahr von Instabilität.
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In Frankreich ist bei der Europawahl die rechtspopulistische Partei Front National stärkste Partei geworden. Quelle: dapd

In Frankreich ist bei der Europawahl die rechtspopulistische Partei Front National stärkste Partei geworden.

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BerlinDie deutsche Wirtschaft macht sich um die Entwicklung in Frankreich Sorgen. „Unser wichtiges Partnerland in Europa driftet in eine völlig falsche Richtung“, sagte Außenhandelspräsident Anton Börner dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande verspreche viel, aber setze nichts an Reformen um. „Mich wundert es daher nicht, dass die Franzosen ihm deshalb so einen Denkzettel verpasst haben", sagt er in Bezug auf die Europawahlen, bei der die rechtpopulistische Partei Front National stärkste Partei in Frankreich geworden ist.

Für Börner scheut sich Frankreich einfach immer noch, den Reformweg hinter sich zu bringe, den Deutschland schon zurückgelegt hat. „Da muss das Land zwei, drei Jahre durch das Tal der Tränen. Dann geht es aber auch wieder aufwärts“, sagte Börner. „Wenn Frankreich das nicht macht, sehe ich wirklich die Gefahr von Instabilität und einer wirtschaftlichen Depression“.

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