Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Austro-Nationalbank Vorstand bekommt Rückendeckung von Chefaufseher

Die Spitze der Österreichischen Nationalbank ÖNB um Ewald Nowotny hat Rückendeckung vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats bekommen. Chefaufseher Claus Raidl will vorerst keine personellen Konsequenzen ziehen.
Kommentieren
Claus Raidl will an Ewald Nowotny festhalten. Quelle: Reuters

Claus Raidl will an Ewald Nowotny festhalten.

(Foto: Reuters)

WienDer oberste Aufseher der Österreichischen Nationalbank stärkt Gouverneur Ewald Nowotny in der Schmiergeldaffäre bei der Banknotendruckerei den Rücken. Es gebe keinen Grund, personelle Konsequenzen an der Spitze des Instituts zu ziehen, sagte OeNB-Präsident Claus Raidl am Dienstag im österreichischen Radio. „Wir haben das ganz genau geprüft, auch mit Hilfe einer Professorin des Rechts. Und ich kann Ihnen sagen, dass überhaupt kein Grund vorliegt, eine Abberufung oder sonstige Schritte zu setzen“, sagte Raidl.

Nowotny und weitere wichtige Köpfe in der Nationalbank stehen seit Montag im Visier der Justiz, die bereits seit längerem in einer Korruptionsaffäre bei der Banknotendruckerei ermittelt. Dabei sollen Mitarbeiter der Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS) ausländische Amtsträger bestochen haben, um an Aufträge aus Syrien und Aserbaidschan zu kommen. Die Wiener Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren nun auch auf den Aufsichtsrat der Druckerei ausgeweitet, die im Besitz der Nationalbank steht. Dabei soll nun geklärt werden, ob die Notenbanker von den Schmiergeldzahlungen wussten.

Sie selbst weisen diese Anschuldigung zurück und bekommen auch dabei Rückendeckung von Raidl. „Die waren nicht informiert, das sagen sie auch“, sagte er im Radio. „Ich glaube, es ist in der Strafprozessordnung fast ein Automatismus, dass wenn nun Beschuldigte sagen, der ganze Aufsichtsrat wusste, dieser Aufsichtsrat auch einvernommen wird und ein Strafverfahren eingeleitet wird.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Austro-Nationalbank: Vorstand bekommt Rückendeckung von Chefaufseher"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.