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Ban beruft Flüchtlingsgipfel ein „Eine menschliche Pflicht“

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon will sich angesichts der Flüchtlingstragödien auf die Suche nach einer „gemeinsamen politischen Antwort“ begeben: Für Ende September beruft er einen Flüchtlingsgipfel nach New York ein.
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Die südeuropäischen Küsten sind rettendes Ziel für Tausende Flüchtlinge an: Viele überleben die gefährliche Reise über das Mittelmeer nicht. Quelle: dpa
Flüchtlinge

Die südeuropäischen Küsten sind rettendes Ziel für Tausende Flüchtlinge an: Viele überleben die gefährliche Reise über das Mittelmeer nicht.

(Foto: dpa)

New York Nach den Tragödien im Mittelmeer und in Österreich hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Flüchtlingsgipfel nach New York einberufen. „Ich bin zuversichtlich, dass das Thema Priorität haben wird, wenn sich die Führer der Welt im nächsten Monat zur UN-Vollversammlung treffen“, erklärte Ban am Freitag in New York. Er werde ein spezielles Treffen „zu diesem globalen Problem“ für den 30. September organisieren. „Das ist eine menschliche Tragödie, die einer gemeinsamen politischen Antwort bedarf. Es ist eine Krise der Solidarität, nicht eine Krise der Zahl“ der Flüchtlinge.

Syrien, der Irak und Afghanistan seien die Länder, in denen die Menschen „die beschwerlichen und gefährlichen Reisen“ beginnen würden. „Es ist im Völkerrecht verankert und von den Staaten lang anerkannt, dass Flüchtlinge ein Recht auf Schutz und Asyl haben.

Wenn das geprüft wird, können Staaten keinen Unterschied wegen Religion oder Identität machen.“ Und sie könnten auch nicht Menschen zur Rückkehr in ein Land zwingen, aus dem sie geflohen seien, wenn sie wohlbegründete Furcht vor Verfolgung oder Angriffen hätten. „Das ist nicht nur eine Frage des Völkerrechts, es ist auch eine menschliche Pflicht“, betonte Ban.

  • dpa
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