Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bankenkrise Islands Parlament schickt Ex-Regierungschef vor Gericht

Der frühere isländische Ministerpräsident Geir Haarde muss sich vor Gericht für seine Rolle in der Bankenkrise verantworten, die das Land vor zwei Jahren fast in den Ruin getrieben hat.
Kommentieren
Geir Haarde: Bald vor Gericht Quelle: DAPD

Geir Haarde: Bald vor Gericht

HB REYKJAVIK. Der frühere isländische Ministerpräsident Geir Haarde muss sich vor Gericht für seine Rolle in der Bankenkrise verantworten, die das Land vor zwei Jahren fast in den Ruin getrieben hat. Das Parlament stimmte am Dienstag mit knapper Mehrheit für ein Verfahren wegen Fahrlässigkeit. Vorwürfe gegen die frühere Außenministerin, den Finanzressortchef sowie den Wirtschaftsminister sollen dagegen nicht weiter verfolgt werden. Das Parlament muss nun einen Sonderermittler einsetzen.

Die drei wichtigsten Banken des Inselstaates brachen Ende 2008 unter einer massiven Schuldenlast zusammen und brachten die gesamte Wirtschaft ins Trudeln. Island versucht sich mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds und skandinavischer Staaten aus der schweren Rezession zu befreien. Das Land bleibt vom internationalen Kapitalmarkt weitgehend abgeschnitten.

Haarde war von 2006 bis 2009 Ministerpräsident - einer Phase, in der die isländischen Banken ihre aggressive Expansion bis zum Kollaps fortsetzen konnten. Viele Isländer werfen ihm vor, den Zusammenbruch des Finanzsektors nicht verhindert zu haben.

Brexit 2019
Startseite

0 Kommentare zu "Bankenkrise: Islands Parlament schickt Ex-Regierungschef vor Gericht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.