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Bedingungen gestellt Kim Jong Un will reden

Nordkorea zeigt sich offenbar zu Gesprächen bereit – jedenfalls, wenn gewisse Bedingungen erfüllt werden. „Wenn die Feinde“ reden wollten, „sollten sie diese Schritte gehen“, hieß es.
18.04.2013 Update: 18.04.2013 - 09:06 Uhr 6 Kommentare

Nordkorea erklärt sich gesprächsbereit

Seoul Die nordkoreanische Führung hat Bedingungen für mögliche Gespräche mit Südkorea oder den USA gestellt. Dazu zählten die Aufhebung der UN-Sanktionen und das garantierte Ende der gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas, wie die nordkoreanische Nationale Verteidigungskommission am Donnerstag mitteilte. „Wenn die Feinde in den USA und im Süden (...) wirklich den Dialog und Verhandlungen wollen, sollten sie diese Schritte gehen“, hieß es in der Erklärung. Südkorea wies die Forderungen zurück.

Die Bedingungen seien „absolut unfassbar“ und „absurd“, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Seoul am Donnerstag. Sein Land fordere Pjöngjang nachdrücklich auf, künftig keine derartigen Bedingungen mehr zu stellen und sich stattdessen auf die internationale Gemeinschaft einzulassen.

US-Außenminister John Kerry hatte am Montag seine Bereitschaft zum Dialog mit Pjöngjang signalisiert. Wie Südkorea fordern aber auch die USA als Bedingung für Verhandlungen Schritte zur atomaren Abrüstung in Nordkorea. Dies lehnt Pjöngjang ab. Washington und Seoul dürften ihrerseits die von Nordkorea gestellten Bedingungen ablehnen.

Am Dienstag hatte Nordkorea zu dem Gesprächsangebot der USA erklärt, Pjöngjang werde keinem „erniedrigenden Dialog“ mit Washington zustimmen. Am selben Tag drohte die nordkoreanische Führung Südkorea mit einem Militärangriff „ohne Vorwarnung“.

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    Seit Wochen erneuert Pjöngjang fast täglich die Drohungen gegenüber dem südlichen Nachbarn und den USA. Derzeit wird mit einem neuen Raketentest Nordkoreas gerechnet, dessen Atomprogramm seit Jahren der Besorgnis in der westlichen Welt auslöst.

    • afp
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    6 Kommentare zu "Bedingungen gestellt: Kim Jong Un will reden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @pro-D............. Würd mich echt mal interessieren, wer Nordkorea bezahlt. Gibt´s da eine Antwort dazu ??

    • oh Gott, bin ich echt auf der Insel der ahnungslosen angekommen.

      Hier plappert man echt auch nur das nach, was die Medien ihnen vorgeben. Denken scheint wohl mega schwwer zu sein. iwi komme ich mir vor, wie es damals in der DDR war.

      schon mal dran gedacht, wer den Nordkoreaner bezahlt und somit sagt, was er zu machen hat?

    • @RumpelstilzchenA:

      Zum Glück denken die USA sowie Süd-Korea nicht so naiv und eindimensional wie Sie es zu tun scheinen.

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • Ach GSN, das war doch schon öfter so. Der Nordkoreaner hat Atomwaffen. Anders, wie der Irak, Iran oder andere "Schurkenstaaten". Was denken Sie, warum der Iran eine Atomwaffe entwickeln will? Die USA geht das Risiko nicht ein, dass eine Rakete durch den Abwehrschild kommt und Seoul in Schutt und Asche legt. Ein Raketenabwehrschild ist niemals zu 100% dicht. Das weiß man. Raketen können nur zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit abgeschossen werden. Daher ist auch die Atomwaffe die ultimative Versicherung gegen die USA. Jetzt wird verhandelt, Nordkorea bekommt die Sanktionen gelockert und die USA übt eben ein paar Meter weiter auf dem offenen Meer. Dann wird das auf beiden Seiten als "großer Fortschritt" verkauft. Und gut ist. Alles Säbelrasseln.

    • "Die nordkoreanische Führung hat Bedingungen für mögliche Gespräche mit Südkorea oder den USA gestellt. Dazu zählten die Aufhebung der UN-Sanktionen und das garantierte Ende der gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas, wie die nordkoreanische Nationale Verteidigungskommission am Donnerstag mitteilte."


      ...träum' weiter, kleiner Kim...

      Der Knabe scheint zu unterschätzen, was er da losgetreten hat...

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