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Behinderung der Justiz Trumps Ex-Wahlkampfchef Paul Manafort muss ins Gefängnis

Der Ex-Wahlkampfchef von US-Präsident Trump muss bis zu seinem Prozess ins Gefängnis, weil er versucht hat, Zeugen zu beeinflussen.
Update: 15.06.2018 - 18:36 Uhr Kommentieren
Er soll Zeugen beeinflusst haben – nun muss er ins Gefängnis. Quelle: Reuters
Paul Manafort

Er soll Zeugen beeinflusst haben – nun muss er ins Gefängnis.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDer ehemalige Wahlkampfchef von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, muss bis zu seinem Prozess im Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen ins Gefängnis. Eine Bundesrichterin in Washington ordnete die Untersuchungshaft am Freitag wegen der gegen Manafort erhobenen Vorwürfe der Behinderung der Justiz an. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 69-Jährigen und seinem Vertrauten Konstantin Kilimnik vor, potenzielle Zeugen in eigener Sache beeinflusst zu haben.

Manaforts Anwälte erklärten, ihr Mandant habe nichts Unrechtes getan. Staatsanwälte konstruierten aus „harmlosen“ Zeugenkontakten Manaforts eine „böse Verschwörung“.

Sonderermittler bestätigt – Trumps Wahlkampfmanager wollte Zeugen beeinflussen

Das Team von FBI-Sondermittler Robert Mueller hatte Paul Manafort und Kilimnik Anfang des Monats beschuldigt, „wiederholt“ zwei Zeugen in den Untersuchungen mit dem Ziel kontaktiert zu haben, dass diese ihre Aussagen änderten.

Manafort war bereits im Oktober vergangenen Jahres wegen verschiedener Vergehen, darunter Geldwäsche und unangemeldetes Arbeiten für eine ausländische Regierung, angeklagt worden. Nach einer Kautionszahlung in Höhe von zehn Millionen US-Dollar lebte er quasi unter Hausarrest und trägt seitdem eine elektronische Fußfessel.

Die Verhandlung am Freitag hätte eigentlich dazu dienen sollen, seine Bedingungen zu verbessern. Das Gericht ging jedoch von dem Verdacht aus, dass Manafort seit der gegen ihn erhobenen Anklage weitere Straftaten begangen haben könnte.

Manafort ist das erste Mitglied von Trumps Wahlkampfteam für 2016, das ins Gefängnis muss. Sonderermittler Robert Mueller untersucht, ob es zwischen dem Trump-Lager und Moskau Absprachen gab.

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  • HB
  • dpa
  • ap
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