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Bei Merkel-Besuch Deutschland schließt Rohstoffabkommen mit Chile

Deutschland und Chile haben ein gemeinsames Rohstoffabkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht eine engere Zusammenarbeit im Bergbau vor. Deutschland will sich damit die Versorgung mit wichtigen Metallen sichern.
26.01.2013 - 16:47 Uhr
Gemeinsame Absichten: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chilenische Präsident Sebastian Pinera. Quelle: Reuters

Gemeinsame Absichten: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chilenische Präsident Sebastian Pinera.

(Foto: Reuters)

Santiago de Chile Beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Chile haben die beiden Länder am Samstag in Santiago de Chile ein Rohstoffabkommen unterzeichnet. Der Vertrag soll auch Investitionen deutscher Firmen in dem lateinamerikanischen Land erleichtern.

Das Abkommen sowie eine begleitende politische Absichtserklärung des Bundeswirtschaftsministeriums knüpfen an Rohstoff-Partnerschaften an, die die Bundesregierung in den vergangenen zwei Jahren auf Betreiben der deutschen Wirtschaft etwa mit Kasachstan und der Mongolei geschlossen hat. Die Kooperation mit Chile ist zunächst aber sehr viel beschränkter.

Hintergrund ist die wachsende Sorge der deutschen Industrie, dass ihre Versorgungssicherheit etwa mit wichtigen Metallen gefährdet sein könnte, weil sich China weltweit Rohstoffvorräte zu sichern versucht. Chile ist der weltgrößte Kupferproduzent und besitzt auch wichtige Vorkommen etwa an Lithium und Silber.

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