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Bekennerschreiben im Internet Mysteriöser Anruf bei Kollegin von entführter Journalistin

Eine Kollegin der im Irak entführten italienischen Journalistin Sgrena ist erneut auf ihrem Handy angerufen worden. Einer der Entführer sprach allerdings nicht mit ihr.

HB BERLIN. Eine Kollegin der im Irak entführten italienischen Journalistin Giuliana Sgrena hat erneut einen Anruf auf ihrem Mobiltelefon erhalten. Die in Bagdad arbeitende Korrespondentin Barbara Schiavulli sagte nach Angaben einer Kollegin in Rom, es habe jedoch niemand mit ihr gesprochen. Es sei lediglich arabische Musik zu hören gewesen. Die 56-jährige Giuliana Sgrena war am Freitag in der irakischen Hauptstadt Bagdad verschleppt worden. Sie berichtete für die italienische Zeitung «Il Manifesto» und für die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit». Schon während der Entführung wurde Schiavulli nach eigenen Angaben vom Handy Sgrenas angerufen. Sie habe Schüsse gehört, sagte sie.

Eine islamistische Gruppe bekannte sich am Freitagabend zu der Entführung der Journalistin. Die Gruppe Islamischer Dschihad forderte einen Abzug der italienischen Truppen aus dem Irak innerhalb von 72 Stunden.

Allerdings gab es keinen Beweis dafür, dass die 56-Jährige tatsächlich in der Gewalt der bislang wenig bekannten Gruppe ist. Nach Angaben des italienischen Außenministeriums wird das Bekennerschreiben untersucht. Man sei aber zum jetzigen Zeitpunkt «weit davon entfernt», es ernst zu nehmen, sagte ein Mitarbeiter.

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