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Belagerungsring Niederlage für IS-Extremisten

Nach zweimonatiger Belagerung durch die Terrormiliz Islamischer Staat hat die irakische Armee die Stadt Amerli im Nordirak befreit. Militärflugzeuge westlicher Staaten warfen tonnenweise Hilfsgüter ab.
31.08.2014 - 14:41 Uhr Kommentieren
A turkmenischer Kämpfer in Amerli. Die nordirakische Stadt wurde am Sonntag befreit, der Belagerungsring der IS-Extremisten durchbrochen. Quelle: AFP

A turkmenischer Kämpfer in Amerli. Die nordirakische Stadt wurde am Sonntag befreit, der Belagerungsring der IS-Extremisten durchbrochen.

(Foto: AFP)

Die irakischen Streitkräfte haben den Belagerungsring um die Kleinstadt Amerli durchbrochen und dem Islamischen Staat (IS) damit eine seltene Niederlage zugefügt. Mit der Unterstützung von tausenden Milizionären und US-Luftangriffen kam die Armee am Sonntag den rund 20.000 Einwohnern zuhilfe, die wochenlang von Dschihadisten eingekesselt gewesen waren. Militärflugzeuge westlicher Staaten warfen zudem tonnenweise Hilfsgüter ab.

Der irakische General Kassem Atta sagte der Nachrichtenagentur AFP, die radikalsunnitischen Dschihadisten seien aus den Dörfern rings um Amerli verjagt worden. Ein Behördenvertreter und ein Kämpfer vor Ort bestätigten seine Angaben. Später sagte Atta im irakischen Staatsfernsehen, dass die Gefechte in der Region aber weiter andauerten.

Das mehrheitlich von schiitischen Turkmenen bewohnte Amerli wurde seit mehr als zwei Monaten von den Dschihadisten belagert, die Anfang Juni weite Teile des Nordirak in ihre Gewalt gebracht hatten. Im Falle einer Eroberung hätte den unter schwindenden Nahrungsmittel- und Trinkwasservorräten leidenden Bewohnern wegen ihres schiitischen Glaubens ein Massaker gedroht.

Nach Angaben des Pentagons warfen von den USA, Frankreich, Großbritannien und Australien losgeschickte Flugzeuge dringend benötigte Hilfspakete mit rund 40.000 Litern Trinkwasser und 7000 Mahlzeiten über der Kleinstadt ab. Zur Vorbereitung hätten US-Kampfjets Stellungen der Dschihadisten in der Nähe Amerlis sowie am Mossul-Staudamm angegriffen. Dabei seien fünf Fahrzeuge und ein Kontrollposten des IS zerstört worden. Parallel dazu rückten die irakischen Streitkräfte zusammen mit schiitischen und kurdischen Milizen auf Amerli vor.

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