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Beratungen nach negativen EU-Abstimmungen Chirac eilt zu Schröder

Der französische Staatspräsident Jacques Chirac sucht Rat in Deutschland. Chirac will am Samstag nach Berlin fliegen, um mit Bundeskanzler Schröder über das weitere Vorgehen beim Thema EU-Verfassung zu diskutieren.

HB BERLIN. Zwischen den EU-Hauptstädten gebe es intensive Kontakte, um ein endgültiges Scheitern des EU-Verfassungsprozesses zu verhindern, hieß es aus Regierungskreisen. Dazu reiste Schröder auch nach Luxemburg, um mit dem amtierenden Ratspräsidenten Jean-Claude Juncker über Auswege aus der Krise zu beraten. Der luxemburgische Ministerpräsident will dem EU-Gipfel in zwei Wochen in Brüssel dazu konkrete Vorschläge unterbreiten.

Juncker und Schröder treten für eine Fortsetzung des Ratifizierungsverfahrens für die EU-Verfassung in sämtlichen EU- Staaten ein. Kanzler Schröder warnte nach dem Nein der Niederländer, die europäische Einigung ganz in Frage zu stellen.

Präsident Chirac steht nach dem negativen Referendum in seinem Land selbst in der Kritik. Die regulären deutsch-französischen Konsultationen finden am 10. Juni in Paris statt. Noch am selben Tag will Schröder erneut Juncker treffen. Für den 13. Juni sind Gespräche mit dem britischen Premier Tony Blair in Berlin geplant. In Großbritannien deutet sich Widerstand gegen die Fortsetzung des Prozesses an.

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