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Bergmann hat sich in die Luft gesprengt Selbstmordanschlag in Boliviens Parlament

Ein arbeitsloser bolivianischer Bergmann hat sich am Dienstag im Parlament von La Paz nach Angaben von Regierungsvertretern in die Luft gesprengt und dabei zwei weitere Menschen mit in den Tod gerissen.

HB LA PAZ. Offenbar handelte sich um eine Verzweiflungstat ohne politische Motive. Mindestens zehn weitere Personen, seien verletzt worden, allesamt Polizeibeamte oder Feuerwehrleute. Der Attentäter sei arbeitslos und über ausbleibende Rentenzahlungen verzweifelt gewesen, berichtete das Fernsehen. Er habe seinen Sprengstoffgürtel gezündet, nachdem er durch einen Seiteneingang in das Kongressgebäude gelangt sei. Zuvor hätten sich Polizisten über eine Stunde lang vergeblich darum bemüht, den Mann von seiner Tat abzuhalten, verlautete aus Polizeikreisen.

Präsident Carlos Mesa sprach von einem „bedauerlichen, isolierten Zwischenfall ohne politische Implikationen“. Mesa hatte das Kongressgebäude in La Paz kurz vor dem Zwischenfall verlassen gehabt, um ein Fußballspiel anzuschauen. In Bolivien bemüht sich der neue Präsident derzeit darum, die Spannungen nach den Unruhen vom Oktober beizulegen, wo es zu einem Aufstand von Indio-Bergarbeitern, Arbeitern und armen Bauern kam. Dutzende Menschen kamen bei dieser Revolte ums Leben. Die Unruhen führten zum Rücktritt des damaligen Präsidenten Gonzalo Sanchez de Lozada.

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