Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bericht der Weltbank Klimawandel könnte Millionen zum Umsiedeln zwingen

Der fortschreitende Klimawandel könnte bis Mitte des Jahrhundert Millionen Menschen die Heimat kosten. Das zeigt eine Studie der Weltbank.
4 Kommentare
Symbolbild Klimawandel: Bauern bearbeiten ein vertrocknetes Feld bei Blantyre in Malawi. Quelle: dpa
Landwirtschaft in Afrika

Symbolbild Klimawandel: Bauern bearbeiten ein vertrocknetes Feld bei Blantyre in Malawi.

(Foto: dpa)

Washington/Berlin Die Folgen des Klimawandels könnten einem Bericht der Weltbank zufolge Millionen Menschen innerhalb ihrer Heimatländer zur Flucht zwingen. Alleine in Afrika südlich der Sahara, Lateinamerika und Südasien könnten zusammen mehr als 140 Millionen Menschen bis 2050 durch Dürren, Missernten, Sturmfluten und steigende Meeresspiegel ihr Zuhause verlieren und umsiedeln – damit drohe eine humanitäre Krise, heißt es in dem am Montagabend in Washington veröffentlichten Bericht. Die Experten glauben, dass vorbeugende Maßnahmen und weltweiter Klimaschutz die Zahl der Binnen-Klimaflüchtlinge um bis zu 80 Prozent reduzieren könnten.

Die Studie sei ein Weckruf, teilte Weltbank-Geschäftsführerin Kristalina Georgiewa mit. „Wir haben jetzt ein schmales Zeitfenster, uns auf diese neue Realität vorzubereiten, bevor die Folgen des Klimawandels sich verstärken.“ Es werde sich auszahlen, wenn Städte sich auf einen starken Zuzug aus ländlichen Regionen vorbereiteten. Zudem brauchten Betroffene Hilfe bei der Entscheidung, ob sie umziehen oder bleiben sollten.

Nach Angaben der Weltbank wurden die schleichenden Auswirkungen der Erderwärmung, interne Migrationsbewegungen und Entwicklung in diesen drei Weltregionen noch nie so umfassend untersucht. Beteiligt war auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Experten raten, weltweit den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, klimabedingte Wanderungsbewegungen einzuplanen und mehr in die Forschung in diesem Bereich zu investieren.

  • dpa
Startseite

4 Kommentare zu "Bericht der Weltbank: Klimawandel könnte Millionen zum Umsiedeln zwingen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Für die Menschen wäre eine Klimaerwärmung sicherlich vorteilhafter als eine Klimaabkühlung.
    & von
    Herr Holger Narrog
    20.03.2018, 08:20 Uhr
    Es gibt viele Faktoren die das Weltklima beeinflussen
    ....................................

    WENN ABER DIE FAKTOREN BEKANNT SIND, von langer Hand her und nicht so schnell wieder korregierbar falls überhaupt, DANN MÜSSEN WIR UNSER MENTALITÄT ÄNDERN AUF DIE ZUKUNFT UND DIESES AUCH UM UNS SELBER NOCH BIS ZUM ENDE UNSERER LEBENSZEITEN DURCH ZU BRINGEN ALS AUCH FÜR DIE ZUKUNFT UNSERE KINDER !

    Doch was macht etwa diese Europäische Union an positive arbeit bezüglich dem Klimawandel ?- NICHTS !!!

    Und auf diesem Gebiet könnte man auch viele Neue und wichtige Arbeitsplätzen beschaffen !

  • BERICHT DER WELTBANK
    Klimawandel könnte Millionen zum Umsiedeln zwingen
    Der fortschreitende Klimawandel könnte bis Mitte des Jahrhundert Millionen Menschen die Heimat kosten. Das zeigt eine Studie der Weltbank.

    ........................................

    Weder die Weltbank noch Regierungen gehen das Problem Klimawandel richtig an !!!

    WENN IN AFRIKA HUNGERSNÖTEN GIBT, dann haben in AFRIKA KEINE BÖDEN FREI ZU GEBEN FÜR BLUMEN ANBAU SONDERN UM MENSCHEN ZU ERNÄHREN !!!

    DAS GLEICHE GILT WENN WELTWEIT DIE BÖDEN MOMENTAN ZU ENERGIE GEWINNUNG GENUTZT WERDEN ANSTATT DER ERNÄHRUNG DER MENSCHHEIT !!!

    Während AUCH IN EUROPA MENSCHEN HUNGERN, DA WERDEN GESUNDE ACKERBÖDEN GENUTZT UM KRAFTSTOFFE HINTERHER HERZUSTELLEN !

    DIESES IST EINE DER SCHLECHTESTE NOTE FÜR DIE BRÜSSELER EUROPÄISCHE UNION DIE SICH EHER DEN REICHEN WIDMET ALS DEN HUNGERNDE MENSCHEN IN GRIECHENLAND, PORTUGAL, SPANIEN ALS SOGAR IM REICHEN DEUTSCHLAND !

  • Ergänzungen zu meinem Kommentar v. 08:20

    Stabilität des Erdklimas: Es gibt zwei wesentliche Faktoren die das Erdklima so stabil gehalten haben, dass sich höheres Leben ohne Unterbrechung mehrere 100 Mio. Jahre auf der Erde etablieren konnte.

    1. Wie angesprochen ändert sich die Erdtemperatur lediglich mit der 4. Wurzel der Änderung der Sonneneinstrahlung (Bolzmann Gleichung). Dies ist unbestritten.

    2. Des Weiteren die Klimagase, bzw. Wasserdampf als massgebliches Klimagas. Dies ist ein Hauptregelfaktor. Bei zunehmenden Temperaturen nimmt die Verdunstung sehr stark zu. Der Wasserdampf transportiert Wärme in die höhere Atmosphäre wo dieser kondensiert und Kondensationswärme ins Weltall abgestrahlt wird. Zum Anderen die Wolkenbedeckung an sich die gem. vieler skeptischer Wissenschaftler einen kühlenden Effekt hat. Hierzu gibt es jedoch stark unterschiedliche und abweichende Hypothesen seitens der Mehrzahl der Wissenschaftler unter den Klimaschwindlern die den Wolken einen wärmenden Effekt zusprechen. Allerdings sind diese Effekte sehr komplex, so dass es qualitativ sehr unterschiedliche Hypothesen gibt. Eine Quantifizierung des Effekts des Wasserdampfs, oder gar der Spurengase wie CO2, CH4 würde erhebliche Forschungsanstrengungen erfordern.

    Für die Menschen wäre eine Klimaerwärmung sicherlich vorteilhafter als eine Klimaabkühlung.

  • Es gibt viele Faktoren die das Weltklima beeinflussen. Abseits der Ökoreligion und des "Klimawandels" hat die Sonneneinstrahlung und deren Schwankungen wahrscheinlich den grössten Einfluss auf das Klima. Zum Glück ändert sich die Erdtemperatur lediglich mit der 4. Wurzel der Sonneneinstrahlung (Bolzmann Gleichung). Deshalb konnte auf der Erde höheres Leben über hunderte Millionen Jahre überleben. Daneben können andere Einflüsse wie Änderungen der kosmischen Höhenstrahlung, des Erdmagnetfeldes, Vulkane Einfluss nehmen.

    Kritisch sind im Fall von Klimaänderungen instabile Randzonen wie die Sahelzone in denen dann viele Menschen betroffen sind.

    Wichtig ist das die Zivilisation die technische und wirtschaftliche Entwicklung vorantreibt. Autos, Strassen, Gebäude, moderne Kohlekraftwerke, umweltfreundliche Kernkraftwerke. Es erscheint offensichtlich, dass menschliche Gesellschaften umso besser mit Naturereignissen zu Recht kommen umso weniger sie von der Natur abhängig sind.

Serviceangebote