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Bericht Nordkorea baut US-Diensten zufolge wieder Interkontinentalraketen

Beim Gipfel mit Trump hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine Denuklearisierung zugesagt. Nun soll das Land Berichten zufolge wieder aufrüsten.
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Insider-Bericht – Nordkorea baut wohl erneut Interkontinentalraketen

Washington Nordkorea baut einem Bericht der „Washington Post“ vom Montag zufolge möglicherweise eine oder zwei Interkontinentalraketen. US-Geheimdienste hätten Anzeichen für den Bau beim Forschungszentrum Sanumdong in einem Außenbezirk der Hauptstadt Pjöngjang gesehen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungsinsider mit Kenntnis von Geheimdienstberichten. In der Fabrik wurden bereits die ersten Interkontinentalraketen des Landes gebaut, die auch die USA erreichen könnten.

Trotz des Gipfeltreffens von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gibt es Anzeichen dafür, dass Nordkorea an seinem Atom- und Raketenprogramm festhält. Vergangene Woche sagte US-Außenminister Mike Pompeo dem Außenausschuss des US-Senats, dass das Land weiterhin Treibstoff für Atombomben produziere, obwohl es eine Denuklearisierung zugesagt habe.

Dennoch seien Fortschritte in den Gesprächen der US-Regierung mit der Führung in Pjöngjang zu erkennen. Bei dem Gipfel im Juni hatte Kim zugesagt, an einer Denuklearisierung zu arbeiten, aber keine Details genannt. Nach dem historischen Treffen in Singapur schrieb der US-Präsident in einem Twitter-Post: „Jeder kann sich jetzt viel sicherer fühlen als am Tag meines Amtsantritts. Es gibt keine nukleare Bedrohung mehr durch Nordkorea.“

Unterdessen sollen sich Militärvertreter aus Nord- und Südkorea zu diplomatischen Gesprächen an der gemeinsamen Grenze getroffen haben. Bei der Zusammenkunft hochrangiger Generäle sollten Wege zur militärischen Entspannung auf der koreanischen Halbinsel diskutiert werden, wie Regierungsmitarbeiter aus Seoul am Dienstag verkündeten. Große Ankündigungen wurden nach dem Treffen nicht erwartet. Die beiden Länder hatten im April vereinbart, Spannungen abzubauen.

Vor wenigen Tagen hat Nordkorea Überreste gefallener US-Soldaten im Koreakrieg von 1950 bis 1953 an die Vereinigten Staaten übergeben. Als Gegenleistung könnte Nordkorea von den USA eine Erklärung zum Kriegsende verlangen, wie Experten mutmaßten. Analyst Cho Han Bum vom Institut für nationale Wiedervereinigung in Seoul sagte, bei dem Treffen der Generäle am Dienstag sei dies möglicherweise Thema.

Der Koreakrieg endete nur mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem Friedensvertrag - technisch befinden sich Nord- und Südkorea daher noch im Krieg.

  • rtr
  • ott
  • ap
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