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Bericht USA bombardieren Extremisten im Jemen

Die Regierung in Washington fürchtet ein Erstarken von Al Kaida angesichts der Unruhen - und verschärft deshalb seine Einsätze gegen die Terrorgruppe.
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Ein Soldat zielt aus einem Gebäude in der Hauptstadt Sanaa. Quelle: dpa

Ein Soldat zielt aus einem Gebäude in der Hauptstadt Sanaa.

(Foto: dpa)

Washington Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge ihre Luftangriffe auf mutmaßliche Extremisten im Jemen ausgeweitet. Damit werde das Ziel verfolgt, den Einfluss von Al Kaida auf der arabischen Halbinsel besonders angesichts der jüngsten Wirren einzudämmen, berichtete die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung auf US-Regierungskreise. Zum Einsatz kämen Kampfjets sowie mit Waffen bestückte Drohnen.

Ein US-Regierungsvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters, dass am vergangenen Freitag das führende Al-Kaida-Mitglied Abu Ali al-Harithi bei einem US-Angriff getötet worden sei. Im
vergangenen Monat hatten die USA versucht, den Al-Kaida-Chef auf der arabischen Halbinsel, Anwar al-Aulaki, zu töten. Die Unruhen im Jemen haben in den USA Sorgen geweckt, Al Kaida könne die instabile Situation ausnutzen, um ihren Einfluss dort weiter auszuweiten.

Im Jemen fordern Regierungsgegner seit Monaten ein Ende der seit mehr als 30 Jahren währenden Herrschaft von Präsident Ali Abdullah Saleh. Dieser war in der vergangenen Woche schwer verletzt worden und wird derzeit in Saudi Arabien medizinisch behandelt.

Aus arabischen und US-Regierungskreisen verlautete am Mittwoch, Saleh sei vermutlich nicht wie ursprünglich angenommen bei einem Raketenangriff auf seinen Palast in Sanaa verletzt worden. Inzwischen werde davon ausgegangen, dass er die Verletzungen bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee auf dem Palastgelände erlitten habe. Unklar sei allerdings, wer den Sprengsatz deponiert habe. Es könne jemand gewesen sein, der sich von außerhalb Zugang verschafft habe, oder sogar jemand aus Salehs inneren Kreis, hieß es.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Bericht: USA bombardieren Extremisten im Jemen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ach ja, die Amerikaner unterscheiden gute von bösen Terroristen. In Libyien sind gute und in Jemen böse Aufständische. Einer gefügigen Regierung wird geholfen, einer selbstbewussten werden Greueltaten unterstellt.
    Wir glauben nichts mehr!

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