Bettencourt-Affäre Sarkozy muss nicht vor Gericht

Vermutlich muss Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy wegen der Korruptionsaffäre um L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt nicht vor Gericht. Eine Anklage würde ihm sein Comeback verbauen. Die Beweislage ist jedoch zu dünn.
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Nicolas Sarkozy bestreitet den Vorwurf, er habe die Demenzerkrankung der Milliardärin Bettencourt ausgenutzt, um an Geld für seinen Wahlkampf 2007 zu kommen. Quelle: AFP

Nicolas Sarkozy bestreitet den Vorwurf, er habe die Demenzerkrankung der Milliardärin Bettencourt ausgenutzt, um an Geld für seinen Wahlkampf 2007 zu kommen.

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ParisFrankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy (58) muss wegen der Korruptions- und Spendenaffäre um L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt vermutlich nicht vor Gericht. Die zuständigen Untersuchungsrichter beurteilten die Beweislage als zu dünn, berichtete am Montag die französische Regionalzeitung „Sud Ouest“ unter Berufung aus Justizkreise. Eine offizielle Anklage hätte dem konservativen Politiker die Möglichkeit eines Comebacks verbauen können. Sarkozy hatte eine erneute Kandidatur bei den Wahlen 2017 zuletzt nicht mehr ausgeschlossen.

Die Justiz hatte in der Bettencourt-Affäre im März ein Anklageverfahren gegen Sarkozy eingeleitet. Die Ermittler verdächtigten ihn, die Demenzerkrankung der Milliardärin Bettencourt ausgenutzt zu haben, um an Geld für seinen Wahlkampf 2007 zu kommen. Sarkozy hat stets alle Vorwürfe bestritten.

  • dpa
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