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Biden-Ermittlung Ukrainischer Präsident fühlte sich wohl schon vor Amtsantritt unter Druck

Wolodimir Selenski hat laut einem Bericht schon früh befürchtet, dass er zu Ermittlungen gegen den Demokraten gedrängt werden könnte.
23.10.2019 - 20:20 Uhr Kommentieren
Das Treffen erfolgte noch vor der Amtseinführung des Präsidenten. Quelle: dpa
Wolodimir Selenski

Das Treffen erfolgte noch vor der Amtseinführung des Präsidenten.

(Foto: dpa)

Kiew Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat sich schon mehr als zwei Monate vor dem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump Sorgen gemacht, er könne zu Ermittlungen gegen den Demokraten Joe Biden gedrängt werden. Das geht aus einem Bericht von drei Gewährspersonen gegenüber der Nachrichtenagentur AP hervor.

Selenski habe am 7. Mai eine kleine Gruppe Berater in Kiew versammelt, wo sie darüber gesprochen hätten, wie Trumps Aufforderung zu einer Untersuchung behandelt werden solle und wie vermieden werden könne, in US-Wahlen verwickelt zu werden.

Das Treffen erfolgte noch vor Selenskis Amtseinführung und rund zwei Wochen nach einem Anruf von Trump im April, bei dem er Selenski zu dessen Wahlsieg gratulierte. Ein Telefonat vom 25. Juli hat eine Untersuchung im US-Repräsentantenhaus zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ausgelöst.

Worüber Trump und Selenski in dem Gespräch am Ostersonntag redeten, wurde bislang nicht öffentlich gemacht. Es ist unklar, ob Trump ausdrücklich eine Untersuchung gegen seinen möglichen Gegenkandidaten Biden und dessen Sohn Hunter beantragt hat.

Das Weiße Haus wollte nicht kommentieren, ob Trump bei dem Anruf am 21. April eine Untersuchung gefordert habe. Trump hat gesagt, er werde eine Mitschrift des Anrufs freigeben. Das Weiße Haus sagte am Mittwoch nicht, wann das geschehen könnte.

Es gibt unterschiedliche Angaben der drei Gewährspersonen dazu, ob Selenski seine Bedenken wegen Druckausübung besonders auf das erste Telefonat zurückgeführt hat. Bei einer Pressekonferenz mit Trump am 25. September bestritt Selenski, dass er Druck verspürt habe, gegen die Bidens ermitteln zu lassen.

Mehr: Die Wirtschaft in der Ukraine wächst kräftig, das BIP ist im zweiten Quartal um 4,6 Prozent gestiegen. Ursache dafür sei der sogenannte „Selenski-Effekt“.

  • ap
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