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Billige Exporte China will Wechselkurssystem nicht schnell reformieren

Gegen eine schnelle und radikale Reform seines starren Wechselkurssystems hat sich China ausgesprochen. Ministerpräsident Wen Jiabao sagte am Sonntag bei einem Asien-Europa-Treffen von Finanzministern aus 39 Staaten (ASEM) in Tianjin, die Volksrepublik werde an der Linie allmählicher Veränderungen festhalten.

HB PEKING. China steht unter massivem Druck vor allem der USA, aber auch aus Japan und Europa, den als unterbewertet geltenden Yuan (Renminbi) aufzuwerten. Die chinesische Währung ist seit 1995 mit 8,28 Yuan gegenüber dem Dollar festgeschrieben. Damit sind chinesische Exporte relativ billig.

Die Währungspolitik werde sich ausschließlich an den Bedürfnissen Chinas orientieren, betonte Wen. Es werde nur „graduelle“ Veränderungen geben. Reformen müssten voran gebracht, überhastete Schritte aber vermieden werden. Eine stabile chinesische Währung helfe, die Stabilität des weltweiten Finanzsystems zu sichern und den Welthandel zu fördern, sagte der Ministerpräsident. „Das hat sich deutlich während der Finanzkrise in Asien 1997 gezeigt, als der stabile Renminbi die Probleme der Nachbarstaaten gemildert hat.“

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