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BIP Italien senkt Wachstumsprognose für 2018

Italien hat sein Wachstumsziel für 2018 nach unten korrigiert und Prognosen für die nächsten Jahre herausgegeben. Die Haushaltspläne stoßen in Brüssel auf Kritik.
Update: 05.10.2018 - 11:42 Uhr Kommentieren
Der italienische Finanzminister wirbt um einen „offenen und konstruktiven Dialog“ mit der EU. Quelle: AP
Giovanni Tria

Der italienische Finanzminister wirbt um einen „offenen und konstruktiven Dialog“ mit der EU.

(Foto: AP)

RomItalien hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum gesenkt. Die Leistung wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1,2 Prozent zunehmen, wie am Freitag aus der aktualisierten Haushaltsplanung hervorging. Bisher war man in Rom von 1,5 Prozent ausgegangen.

Zugleich kalkuliert die Regierung aus rechter Lega und populistischer 5-Sterne-Bewegung für 2018 mit 1,8 Prozent ein höheres Etatdefizit ein als die Vorgänger-Koalition aus dem Mitte-Links-Lager, die 1,6 Prozent prognostiziert hatte.

Die italienische Regierung strebt nach den Worten von Wirtschafts- und Finanzminister Giovanni Tria für das kommende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent an. In den Jahren darauf solle das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,6 und 1,4 Prozent steigen, erklärte Tria am Donnerstag in einem Brief an die EU-Kommission. Gleichzeitig warb er um einen „offenen und konstruktiven Dialog“.

Der Schuldenstand soll sich dieses Jahr auf 130,9 Prozent belaufen und in den kommenden Jahren sinken: 2019 auf genau 130, 2020 auf 128,1 und 2021 auf 126,7 Prozent.

Die italienische Regierung war mit ihren Haushaltspläne zuletzt auf Kritik in der EU-Kommission gestoßen, weil sie für 2019 mit 2,4 Prozent eine drei Mal so hohe Neuverschuldung in Kauf nimmt als ihre Vorgängerregierung. Italienischen Medienberichten zufolge rief die Etatplanung inzwischen auch EZB-Präsident Mario Draghi auf den Plan.

Draghi habe sich am Mittwoch mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella getroffen. Bei dem Treffen sei es um die negativen Marktreaktionen auf den Haushalt gegangen, berichteten zwei Zeitungen. Eine Stellungnahme des Präsidialamts war zunächst nicht zu erhalten.

Brexit 2019
  • rtr
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