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Blackout Stromausfall in New York: Teile Manhattans lagen stundenlang im Dunkeln

Am Times Square gingen die Lichter aus und beim Konzert von Jennifer Lopez saßen die Besucher plötzlich im Dunkeln. Schuld am Stromausfall soll der Brand eines Transformators sein.
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Als Ursache für den Ausfall nannte die Feuerwehr einen Transformatorbrand. Quelle: AFP
Stromausfall in New York

Als Ursache für den Ausfall nannte die Feuerwehr einen Transformatorbrand.

(Foto: AFP)

New York Ein mehrstündiger massiver Stromausfall hat am frühen Samstagabend (Ortszeit) die US-Metropole New York erfasst. Mehr als 70.000 Menschen in Midtown Manhattan und der Upper West Side waren davon betroffen. Der Versorger Con Edison sprach auf Twitter von „erheblichen Stromausfällen“. Die Störung wurde gegen Mitternacht (Ortszeit) behoben, wie Bürgermeister Bill de Blasio und der städtische Notdienst twitterten.

Die leuchtenden Anzeigetafeln auf dem berühmten Times Square gingen plötzlich aus. Aufzüge standen still, Ampeln fielen aus, auch an einigen U-Bahn-Stationen wurde der Betrieb eingestellt, berichteten örtliche Medien. Die Feuerwehr musste mehrfach ausrücken, um Menschen aus steckengebliebenen Aufzügen zu retten.

Auch im Rockefeller Center fiel der Strom aus, vielfach saßen Kinobesucher plötzlich komplett im Dunkeln. Mehrere Shows auf dem Broadway mussten abgesagt werden, mehrere Künstler boten spontane Auftritte auf dem Gehweg vor dem Eingang. Ein Konzert in der Carnegie Hall wurde abgebrochen, der Saal wurde geräumt, später setzten die Sänger ihre Darbietung vor dem Publikum vor dem Gebäude fort.

Auch der Madison Square Garden blieb nicht verschont, wo Popsängerin Jennifer Lopez auftrat. Gegen 21.30 Uhr sei mitten in ihrem vierten Song plötzlich alles dunkel geworden, berichteten Konzertbesucher. Später wurde die Arena geräumt, im angebundenen Bahnhof Pennsylvania Station behalfen sich Mitarbeiter mit Notfallgeneratoren, um etwas Licht zu haben.

Viele Geschäfte schlossen nach Medienberichten früher als sonst. Andere wiederum, wie Bars und Restaurants, hielten den Betrieb trotz Dunkelheit aufrecht.

Die leuchtenden Tafeln auf dem berühmten Times Square gingen plötzlich aus. Quelle: AFP
Werbetafeln ohne Strom

Die leuchtenden Tafeln auf dem berühmten Times Square gingen plötzlich aus.

(Foto: AFP)
Genau 42 Jahre nach dem großen Blackout in New York kam es erneut zu einem Stromausfall. Quelle: Reuters
Nahe des Times Square

Genau 42 Jahre nach dem großen Blackout in New York kam es erneut zu einem Stromausfall.

(Foto: Reuters)

Bürgermeister de Blasio sprach von einem „mechanischen Problem“ im Stromnetz, das den Blackout ausgelöst habe. Der Stromausfall sei nicht auf Fremdeinwirkung zurückzuführen, twitterte er. „Das scheint etwas zu sein, das einfach bei der Stromverteilung von einem Stadtteil zum anderen schief gelaufen ist“, sagte er dem Sender CNN.

Als Ursache für den Ausfall nannte die Feuerwehr einen Transformatorbrand. Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo sagte, ab etwa 19.00 Uhr sei das Stromnetz zusammengebrochen. Der Vorfall sei „gefährlich“ gewesen. „Einen Stromausfall in diesem Ausmaß darf man in dieser Stadt nicht haben.“ Verletzte habe es als Folge des Blackouts zwar nicht gegeben. Doch sei die „Tatsache, dass es überhaupt passiert ist, inakzeptabel“. Daher werde es eine Untersuchung durch die Behörde für öffentliche Dienste geben.

Der Stromausfall kam genau zum 42. Jahrestag des großen Blackouts von 1977, der ganz New York verdunkelte und ins Chaos stürzte. Plünderer und Brandstifter zogen damals durch die Stadt, die Polizei war im Dauereinsatz.

Mehr: Weite Teile Südamerikas wurden Mitte Juni von einem Stromausfall lahmgelegt. Ampeln und Züge fielen aus.

  • dpa
  • ap
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